Kritik plätschert weiter
Wie in Feldkirchen regt sich nun auch in Steindorf Kritik an den Plänen, die Wasserversorgung an den Wasserverband auszugliedern.
Feldkirchen, Ossiach und Steindorf sollten den Anfang machen, andere Gemeinden im Bezirk könnten später folgen. Es geht um die Pläne, die Wasserversorgung an den "Wasserverband Ossiacher See" auszulagern, um letztendlich Geld zu sparen (die Kleine Zeitung berichtete).
Bereits in der vergangenen Woche regte sich diesbezüglich Widerstand in der Stadtgemeinde Feldkirchen. SPÖ-Gemeinderat Gabriel Feinig befürchtet, dass die Stadt über den Tisch gezogen werde, auch ÖVP-Stadtrat Martin Treffner kann der Idee nichts abgewinnen. Das Wasser sei ein viel zu kostbares Gut. Ähnlich tönt es nun auch von ÖVP-Seiten in Steindorf. Gemeinderat Kurt Wolf kündigt an: "Die Volkspartei wird mit allen Mitteln versuchen, zu verhindern, dass unser Wasser den Bach runter geht."
"Autonomie auf dem Spiel"
Wolf spricht von einem "Alleingang" von Bürgermeisterin Marialuise Mittermüller (FPK). "Wir sind in der glücklichen Lage, unser Trinkwasser aus eigenen Quellen zu beziehen und autonom verwalten zu können. Mittermüller setzt diese Autonomie aufs Spiel", so der ÖVP-Gemeinderat. Mittermüller will sich in Bezug auf die Pläne nicht näher gegenüber der Presse äußern. Es werde erst beraten, Entscheidung gebe es noch keine. Auch SPÖ-Vizebürgermeister Markus Winkler wartet ab: "Wir werden uns die Pläne anhören. Das ist nichts, was man von heute auf morgen entscheiden kann."
Sollten Feldkirchen und Steindorf abspringen, wie wird Ossiach weitertun? Bürgermeister Johann Huber (FPK) geht davon aus, dass sehr wohl noch eine Mehrheit dafür zustande kommen werde.











