Flieger stehen jetzt ohne Saft da
Flugsportverein Feldkirchen-Ossiachersee sucht einen Pächter für das Restaurant beim Flugplatz.

Foto © SchusserDas "Fly-In" soll neu verpachtet werden, derzeit sucht der Flugsportverein unter Obmann Moser einen Wirt
Kürzlich wurde das zehnjährige Bestehen des Restaurants "Fly-In" beim Flugplatz in Feldkirchen gefeiert. Es war zugleich ein Abschied: Die Wirtsleute Renate und Ulf Tropper wechseln in den Ruhestand. Der Flugsportverein Feldkirchen-Ossiachersee ist daher auf der Suche nach einem neuen Pächter für das Lokal.
"Wir haben bereits Inserate geschaltet. Es haben sich auch einige Interessierte gemeldet", sagt Walter Moser, Obmann des Flugsportvereins. Ab 1. Jänner 2011 stünden die Räume zur Verfügung. Die Flieger hoffen, dass der Betrieb zu Beginn der Flugsaison Mitte März wieder aufsperrt. Moser: "Familie Tropper hat aus einer Kneipe ein hervorragendes Restaurant gemacht. Es wäre wünschenswert, dass der neue Wirt dieses Niveau hält."
Tausende Besucher
Der Flugplatz in Feldkirchen verzeichnet pro Saison eine Frequenz von 5000 bis 6000 Leuten. Die Geschichte des Flugsportvereins reicht bis in die 1950er-Jahre zurück. Damals wurde ein Sumpfgebiet westlich der Stadt planiert und ein Hangar errichtet. Drei Schulgleiter und vier Segelflugzeuge wurden angeschafft. Von da an wuchsen Flugplatz und Verein unentwegt. Mittlerweile wird der Alpe Adria Segelflugcup, einer der größten Bewerbe dieser Art in Österreich, alljährlich in Feldkirchen ausgetragen.











