Flutung rückt großes Stück näher
Regierung beschloss weitere Grundstücksablösen im Bleistätter Moor. Flutung soll 2011 starten.

Foto © LandAufnahme eines Hochwassers im Bleistätter Moor im Jahr 2000: So, nur etwas eingegrenzter und regulierter, könnte die Fläche nach der Flutung aussehen
Ein (kleiner) Schritt nach dem anderen - so lässt sich das Fortkommen im Projekt "Flutung Bleistätter Moor" beschreiben. Dieses war in der gestrigen Regierungssitzung einmal mehr ein Thema. Es wurde nämlich der Ankauf von weiteren Flächen, unter anderem für die Errichtung einer Pumpstation, beschlossen.
"Es wurden weitere Grundstücke zur Bewirtschaftung an den Wasserverband Ossiacher See übergeben", sagt Landesrat, Tourismus- und Landwirtschaftsreferent Josef Martinz. Somit seien, so Martinz, die Ablösen der für die Flutung benötigten Flächen beinahe abgeschlossen. Von den angestrebten 100 Hektar wechselten bisher rund 95 Prozent, um eine Gesamtkostensumme von 1,45 Millionen Euro, in das Eigentum von Land und Republik. "Mit der eigentlichen Flutung ist 2011 zu rechnen", so der Landwirtschaftsreferent. Als Nächstes steht die Einholung der wasserrechtlichen und naturschutzrechtlichen Genehmigungen auf dem Plan. Ebenso im Entstehen sind mit dem Projekt einhergehende, bauliche Maßnahmen wie eine Pumpstation.
Naturparadies
Nach der Flutung schwebt dem Referenten eine touristische Nutzung des Gebietes vor. "Es soll ein Natur- und Freizeitparadies für Fischer und Vogelkundler und ein Exkursionsziel für Schulklassen, nach dem Vorbild ,Lange Lacke' im burgenländischen Seewinkel, werden", so Martinz. Ein erster Schritt wurde mit dem Bau des ersten Vogelbeobachtungsturmes auf Steindorfer und der Planung eines zweiten auf Ossiacher Gemeindegebiet bereits gesetzt.











