25 Jahre im Zeichen des Kreuzes
Vor einem Vierteljahrhundert eröffnete das Rote Kreuz in Feldkirchen eine eigene Bezirksstelle. Das Jubiläumsfest findet morgen, ab 10 Uhr, in der Lastenstraße statt.
Am 1. Jänner 1985 wurde die Rotkreuz-Ortsstelle Feldkirchen zur selbstständigen Bezirksstelle erhoben. "Zuvor waren wir ein Außenposten von Klagenfurt", sagt Bezirksgeschäftsleiter Engelbert Malle, der seit einem Vierteljahrhundert für das Rote Kreuz tätig ist. Er erinnert sich an seine ersten Monate in der Rotkreuz-Bezirksstelle, die im alten Bürgerspital, wo sich heute die Jugendberatungsstelle "MyLife" befindet, untergebracht war: "Es gab viele kleine Räume und extrem dicke Mauern, die kalt und feucht waren." Damals arbeiteten drei hauptberufliche Mitarbeiter für das Rote Kreuz. Malle: "Für die Einsätze standen drei Busse und ein Passat zur Verfügung."
Weil die ehemalige Zentrale im Bürgerspital in der Innenstadt aus allen Nähten platzte, wurde 1999 die neue Dienststelle in der Lastenstraße bezogen. Im selben Jahr ging das "Notarztsystem" in Betrieb, welches garantiert, dass "der Arzt so schnell wie möglich zum Patienten kommt". Im vergangenen Jahr, als das zehnjährige Jubiläum dieses Systems gefeiert wurde, musste der Notarzt insgesamt 764 Mal ausrücken. 1701 von insgesamt 12.658 Patiententransporten erfolgten aufgrund von Unfällen, 49 Mal war die Rettung zu Entbindungen unterwegs.
Das Angebot der Bezirksstelle umfasst auch soziale und Gesundheitsdienste, Krisenintervention, Katastrophenhilfe, Besuchsdienst, betreutes Reisen, Rufhilfe, Erste-Hilfe-Kurse und eine eigene Jugendgruppe.
Gute Kameradschaft
Das Feldkirchner Team ist inzwischen auf 180 Mitarbeiter angewachsen, wovon 35 hauptberuflich für das Rote Kreuz arbeiten. "14 Männer und eine Frau sind als Rettungssanitäter und 20 Personen für soziale Dienste im Einsatz", so Malle, der sich besonders über das Engagement der rund 150 ehrenamtlichen Helfer freut. "Es gibt sogar Freiwillige, die neben ihrem normalen Job fast gleich viel arbeiten wie Hauptberufliche."
Der dienstälteste freiwillige Helfer, Baldur Tiffner, ist schon seit 34 Jahren aktiv. "Von Anfang an war eine gute Kameradschaft vorhanden, das ist bis heute so geblieben", sagt Alfred Aigner, der seit 1975 für das Rote Kreuz tätig ist. An seiner Arbeit schätzt der dienstälteste "Hauptberufliche", dass "der Gedanke des Roten Kreuzes ?Aus Liebe zum Menschen' bei uns wirklich gelebt wird."










