Seit 40 Jahren als Helferin am Werk
Holda Herzog engagiert sich für Bedürftige. Heuer arbeitet sie zum 21. Mal beim Flohmarkt der Frauenbewegung mit.
Heute lädt die Frauenbewegung Feldkirchen zum 21. Flohmarkt, der im alten "Kaufhaus Rieder" und in der Bürgergasse stattfindet. Eine der ehrenamtlichen Helferinnen, die von Anfang an dabei sind, ist Holda Herzog. "Seit 40 Jahren bin ich in der Frauenbewegung aktiv, früher haben wir Weihnachts- und Osterbasare für wohltätige Zwecke veranstaltet", so die 72-Jährige.
Die gebürtige Feldkirchnerin absolvierte eine Ausbildung als Köchin und Kellnerin. "Meine Großeltern hatten im Lesachtal eine Pension, dort habe ich auch immer wieder mitgearbeitet", sagt die seit Jahrzehnten im Sozialbereich aktive Frau. Seit 1961 ist sie mit Heinz Herzog verheiratet, im nächsten Jahr wird goldene Hochzeit gefeiert. Neben ihren Kindern Ingeborg (49) und Wolfgang (43) sowie ihren sieben Enkelkindern liegt ihr das Wohl bedürftiger Familien besonders am Herzen. Jahrelang, bis zu einem schweren Unfall vor zwölf Jahren, engagierte sie sich als ehrenamtliche Bezirksleiterin für das "Kinderrettungswerk". Ihre Motivation war und ist "die Freude in den Augen der Kinder, wenn man helfen kann".
Bei den Flohmärkten der Frauenbewegung ist Herzog von Anfang an dabei: "In den letzten Jahren ist es immer mehr geworden, heuer haben wir rund 11.000 Bücher zur Auswahl." In der Vorbereitungszeit sind monatelang sechs bis sieben Personen im Einsatz. "Beim Flohmarkt arbeiten rund 20 Leute mit." Verkauft wird dabei "einfach alles - vom Kühlschrank bis zum Spielzeug". SUSANNE LAGGNER-PRIMOSCH












