Gallier Asterix und Obelix sammeln für Kunstmarkt
Der Verkauf von Hinkelsteinen aus Bronze, Silber und Gold soll den 25. Kunsthandwerksmarkt in Ossiach mitfinanzieren. Er ist der größte seiner Art.

Foto © GraimannKunstschmied Ernst Wolf und Holzkünstler Jean Luc Lenoble (rechts) als Hinkelstein-produzierende Gallier
Ein nachgebautes gallisches Dorf liefert den ungewöhnlichen Rahmen für den 25. Kunsthandwerksmarkt in Ossiach. Vom 12. bis 15. August werden 130 internationale Aussteller und 25.000 Besucher erwartet. Dieser größte Kunsthandwerksmarkt in Österreich soll durch eine außergewöhnliche Sponsoring-Aktion finanziert werden. Geld für das Rahmenprogramm bringt der Verkauf von Hinkelsteinen aus Metall, Bronze, Silber und Gold. Diese Hinkelsteine hat der Kunstschmied Ernst Wolf aus Himmelberg kunstvoll gestaltet. Die hochwertigen Materialien symbolisieren die Wertschätzung für den Einsatz der Sponsoren.
Comic-Paten
Dass gerade ein Hinkelstein den Markt finanzieren soll, liegt auf der Hand. Mit dem gallischen Dorf schuf Organisator und Holzkünstler Jean Luc Lenoble etwas Einzigartiges. Der Franzose lebt in den Ossiacher Tauern. Fast logisch, dass auch Asterix und Obelix für diesen Markt Pate stehen. Dazu gibt es eine Vereinbarung mit Christian Behr vom Egmont Ehapa Verlag in Berlin, in dem die "Asterix und Obelix"-Geschichten erscheinen. Nun hofft Jean Luc Lenoble auf die Kooperationsbereitschaft von Betrieben, Touristikern und Politikern, die durch sein Engagement in den letzten 25 Jahren profitiert haben. "Der bronzene Hinkelstein kostet 250, der silberne 500, der goldene 750 Euro. Damit ermöglichen die Förderer des Marktes ein außergewöhnliches Kunstevent, welches gerade für das Tourismus- und Kulturland Kärnten wichtig sein müsste", betont Jenoble. Für die Besucher des Marktes wird es hölzerne Hinkelsteine um fünf Euro geben.
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