Sie spielten Töne der Freundschaft
In einem dreitägigen "Festmarathon" - Bezirksmusikertreffen inklusive - wurde die Partnerschaft von Reichenau und Nersingen besiegelt.

Foto © Graimann
Am Wochenende stieg das Partnerschaftsfest zwischen den Gemeinden Ebene Reichenau und Nersingen bei Ulm in Deutschland. Beim Bezirksmusikertreffen am Samstag ließen neben den zehn Trachtenkapellen des Bezirkes auch die Musiker der Partnerkapelle Nersingen-Leibi ihre Instrumente erklingen.
Insgesamt bestand die Abordnung der deutschen Freunde aus 200 Musikern und Mitreisenden, die zum Zeichen ihrer Freundschaft eine deutsche Eiche in Ebene Reichenau pflanzten. Der Höhepunkt des Treffens war aber am Sonntag am Falkert - dort wurde nämlich der Partnerschaftsvertrag der Gemeinden Reichenau und Nersingen unterschrieben. Organisiert wurde das Fest von Erhard Bartsch auf deutscher Seite und Heribert Roßmann, Michael Seebacher und Hannes Dörfler von Kärnten aus. Die Gemeindeoberhäupter Karl Lessiak und Erich Winkler waren vom stimmungsvollen Rahmen der Veranstaltung angetan.
Berggottesdienst
Dazu trug auch der ökumenische Berggottesdienst bei, den die Pfarrer Uwe Träger und Georg Leonhard Bühler zelebrierten. Den wichtigsten Beitrag zur Veranstaltung leistete aber die Musik. "Dass Musik Menschen verbindet, zeigt sich hier wieder von einer besonders schönen Seite", sagt Dietmar Rossmann, der als Bezirksobmann des Kärntner Blasmusikverbandes und als Leiter des Nationalparkes Nockberge präsent war. Zu Taktstock und Instrument griffen unter anderen der Obmann der deutschen Kapelle Markus Fritsch und Dirigent Rupert Flitsch.











