"Es ist ziemlich gut, bei der EU zu sein"
Bei einem landesweiten Wettbewerb setzen sich Feldkirchner Schüler mit der Bedeutung der Europäischen Union für den Alltag auseinander.
Was wäre wenn: Ein Tag in Kärnten ohne die EU . . .". Dieser Frage gingen in den vergangenen Wochen hunderte Kärntner Schüler nach. Impuls dazu war ein landesweiter Schulwettbewerb "EUropa macht Schule" von Kärntens EU-Landesrat Josef Martinz und der Kleinen Zeitung. In insgesamt sieben Teilbereichen bearbeiteten auch die Schüler der 6a und 6b des Gymnasiums Feldkirchen diese Fragestellung.
"Wir haben im Rahmen des Unterrichtes ein bis zwei Stunden über die theoretischen Hintergründe der EU und über die Grundfreiheiten diskutiert. Alles weitere machen die Schüler in ihrer Freizeit", so Helga Steiner, Klassenvorstand der 6b, einer der beiden teilnehmenden Klassen. Steiner: "Die Lehrer helfen nicht mit und greifen auch mit keinerlei Vorgaben ein." Aus dieser freien Entfaltung haben sich schließlich sieben Teilgebiete herauskristallisiert, mit denen die Fragestellung bearbeitet wurde. Es sind dies ein Comic, eine Collage, ein Sketch, ein Bilderbuch, ein Kurzfilm, Aufsätze und ein bekanntes Lied, das mit einem neuen Text versehen wurde.
Grundfreiheiten
"Im Filmbeitrag behandeln wir die vier Grundfreiheiten der EU in vier separaten Szenen. Die Dialoge werden dabei in Form von Gstanzln gesungen", so der Teilnehmer Timon Gutleb. Mit diesen Beiträgen treten die insgesamt 31 Feldkirchner Gymnasiasten gegen Schüler aus zehn anderen Kärntner Schulen an. Bei der Europa-Messe, die am 12. Mai in Klagenfurt stattfindet, wird eine Jury das Siegerprojekt küren. Den Gewinnern winkt eine Reise nach Brüssel, der "Hauptstadt" der Europäischen Union. Wie man bei der Jury abschneiden wird, könne man, so Steiner, noch nicht sicher sagen. Steiner: "Ich bin mir jedoch sicher, dass die Schüler zumindest etwas gelernt haben. Alle mussten sich, auch jene, die dies bisher noch nicht getan haben, mit der EU auseinandersetzen."
Wichtige Lehren hat auch Anna Laggner, eine der Teilnehmerinnen, aus dem Projekt gezogen: "Ich habe gelernt, was es alles bringt, bei der EU zu sein. Als Österreich beigetreten ist, war meine Generation noch zu jung und es war für uns eigentlich immer selbstverständlich, Mitglied zu sein. Es ist eigentlich ziemlich gut, dabei zu sein."
Features
DAS PROJEKT
Wer. Insgesamt 31 Schüler der Klassen 6a und 6b des Gymnasiums Feldkirchen
Was. Die Schüler setzten sich mit der Fragestellung "Was wäre wenn: Ein Tag in Kärnten ohne die EU . . ." auseinander
Wie. Die Frage wird in sieben Teilbereichen erarbeitet: Comic, Collage, ein Sketch, Bilderbuch, Kurzfilm, Aufsätze und ein Lied mit neuem Text











