Fünf Elemente als eine mögliche Chance
Linzer Institut erstellte Regionalentwicklungskonzept für den Ossiacher See, im Rahmen dessen auch der Tourismus angekurbelt werden soll. Infoveranstaltungen zum "See der fünf Elemente" folgen.
Als Kärnten-Urlauber tut es mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie die Region Ossiacher See bei hervorragendem Potenzial weiterhin im Dornröschenschlaf dümpelt", sagt Werner-Kurt Mayrhuber aus Linz. Nach dem Bekanntwerden des Rückzuges von Aldiana aus dem Club Landskron, sah er sich jetzt veranlasst, ein Regionalentwicklungsprojekt, das von seinem Institut "Gesund&Sein" erarbeitet wurde, noch stärker an die Öffentlichkeit zu bringen.
Das knapp 30 Seiten dicke Konzept steht unter dem Titel "See der fünf Elemente". Dabei sollen regionale Ressourcen stärker genutzt, sowie natürliche Gegebenheiten und uralte Traditionen mit einbezogen werden. Kurz zusammengefasst könnte demnach, laut Projektbeschreibung, folgende Einteilung getroffen werden: Bodensdorf, Steindorf - Element Erde; Annenheim, Gerlitzen - Element Feuer; Landskron - Element Luft; Feldkirchen, Beistätter Moor, Villach - Element Wasser; Ossiach, Heiligengestade - Element Äther.
"Der Region Ossiacher See fehlt derzeit einfach das Profil", sagt Andrea Meinhardt, die gemeinsam mit der Villacherin Irmgard Gottschling das Konzept entwickelte. Dieses wurde bereits einigen Verantwortlichen in der Region präsentiert. Nun will man auch die Öffentlichkeit dafür gewinnen. Meinhardt: "Ohne die Leute vor Ort geht es nicht. Wir müssen versuchen, sie zu motivieren." Noch im April soll eine Informationsveranstaltung in Ossiach stattfinden.
Für den Tourismusgeschäftsführer der "Villach-Warmbad/ Faaker See/Ossiacher See Tourismus GmbH", Thomas Michor, ist das Konzept des "Sees der fünf Elemente" prinzipiell durchaus überlegenswert. Er betont aber, dass es sich hierbei um ein Regionalentwicklungskonzept handle. Und der Tourismus sei nur ein Teil davon.
"Nicht so einfach"
Michor: "Wir selbst sind gerade an einer Positionierungsdiskussion für den Ossiacher See. Diese wollen wir zuerst abschließen." Eine Leitvision für den See zu entwickeln sei aufgrund der Größe, der unterschiedlichen politischen Gegebenheiten in den Gemeinden und nicht zuletzt aufgrund der spannenden Kombination mit dem See und dem Berg, der Gerlitzen, nicht so einfach. "Derzeit sind wir noch nicht so weit, dass wir konkrete Ergebnisse präsentieren können", so der Tourismusgeschäftsführer.












