Längerer Atem für die Kameraden
Feldkirchen installiert Feuerwehr-Sportbeauftragte für mehr Fitness.
Aufgrund der schlechten Ergebnisse bei kärntenweiten Leistungstests der Atemschutzträger im Vorjahr wurde nun eine Initiative zur Steigerung von Fitness- und Gesundheitsbewusstsein im Landesfeuerwehrwesen gestartet. "Die gesundheitlichen Anforderungen an uns Feuerwehrmänner wurden von Experten fast denen, die heutzutage von Hochleistungssportlern abverlangt werden, gleichgesetzt", ist auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes zu lesen. Von Hochleistungssport waren die Resultate, die körperliche Leistungstests im Vorjahr hervorbrachten, allerdings weit entfernt. Grund genug für den Landesverband, in Zusammenarbeit mit den Feuerwehrärzten etwas zu unternehmen. In Anlehnung an das in Deutschland bereits laufende Projekt "Fit For Fire Fighting" wurde in den vergangenen Monaten ein Konzept erarbeitet und Feuerwehr-Sportbeauftragte installiert.
Für den Abschnitt Feldkirchen-Ossiacher See sind dies Kommandant-Stellvertreter Rudolf Rasch und Christian Prugger von der Feuerwehr Feldkirchen: "Momentan haben wir den Turnsaal der Volksschule einmal wöchentlich angemietet und bieten den Kameraden spezielle Konditionen in einem Fitness-Studio." Es sollen in weiterer Folge auch Schitage und ähnliches organisiert werden, so Rasch, der betont, dass der Antrieb für die Aktion "Fitness in der Feuerwehr" künftig aus den eigenen Reihen jeder einzelnen Wehr kommen sollte: "Es sollte sich in jeder Wehr jemand finden, der sich für die Fitness seiner Kameraden einsetzt."











