Schwestern
Nicht nur in Kärnten gibt es ein Feldkirchen, sondern auch in der Steiermark sowie zwei in Oberösterreich. Die Kleine Zeitung blickt über die Landesgrenze und stellt die Na-mensverwandten vor.

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"Ich habe mir gedacht, Sie sind falsch, weil Sie aus Kärnten anrufen", sagt die freundliche Dame, die den Anruf bei der Marktgemeinde Feldkirchen an der Donau entgegennimmt. Nein, dieses Mal hat sich niemand verwählt! Obwohl es laut Margarete Rammerstorfer, Sachbearbeiterin bei der oberösterreichischen Gemeinde, schon hin und wieder aufgrund der Namensgleichheiten zu Verwechslungen kommt.
Feldkirchen an der Donau liegt im Mühlviertel, nahe der deutschen und tschechischen Grenze. Die Marktgemeinde zählt knapp über 5000 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 39 Quadratkilometern - sie ist also um ein beträchtliches Stück kleiner als ihr Kärntner Pendant. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Burgruine Oberwallsee, die größte der zahlreichen Burgen im Umkreis. Die Vorfahren des österreichischen Dichters Franz Grillparzer hatten in der Gemeinde an der Donau ihre Wurzeln.
Ebenfalls in Oberösterreich, jedoch ganz im Osten des Bundeslandes, befindet sich auch ein Feldkirchen. Jenes bei Mattighofen im Innviertel. Es ist der kleinste Namensverwandte, mit nicht ganz 2000 Einwohnern. Dass sich der eine oder andere schon einmal in das falsche Feldkirchen verirrt hat, berichtet Amtsleiter Gerhard Beinhundner. Er selbst hat sich hingegen nicht verirrt. Vor ein paar Jahren war man schon einmal zu Besuch in Feldkirchen in Kärnten: "Es hat uns sehr gut gefallen. Wir besuchten eine Veranstaltung im Amthof."
Zusammengewachsen
Der Tiebelstadt am nächsten gelegen ist Feldkirchen bei Graz. Auswärtige kennen die gut 5000 Seelen zählende Gemeinde in der Steiermark vor allem durch den Flughafen. Im Laufe der Zeit wuchs die Marktgemeinde Feldkirchen immer näher mit der Landeshauptstadt zusammen.











