In Feldkirchen klingeln die Kassen
Feldkirchner Wirtschaft zeigt sich mit dem diesjährigen Weihnachts-geschäft zufrieden. Viel Kundschaft gibt es vor allem unter der Woche.

Foto © KLZ/Koscher
Süßer die Kassen nie klingeln. So könnte man ein bekanntes Weihnachtslied umtexten. In der Tat bilanziert der Handel in der Tiebelstadt das diesjährige Weihnachtsgeschäft positiv.
"Ich habe mit ein paar Geschäftsleuten gesprochen, man ist im Großen und Ganzen zufrieden", sagt Gunter Duschlbaur, Chef der Wirtschaftskammer in Feldkirchen. Vor allem unter der Woche finden viele den Weg in die Tiebelstadt, um dort Weihnachtsgeschenke zu besorgen. An den traditionellen Einkaufstagen wie dem 8. Dezember oder den Samstagen im Advent, blieb der ganz große Ansturm allerdings aus. Die Leute suchten eher die größeren Städte wie Klagenfurt und Villach auf. Und auch der Schneefall am vierten Adventsamstag animierte viele, überhaupt gleich zuhause zu bleiben.
Dafür setzt man in der Feldkirchner Innenstadt jetzt wieder auf die letzten Tage vor dem Heiligen Abend, an denen gewöhnlich viel los ist. "Am Samstag war es aufgrund des Schneefalles eher ruhig. Dafür ist heute wieder viel los", sagt Juwelier Christof Zechner, der auch der Obmann der Aktionsgemeinschaft der Feldkirchner Kaufmannschaft ist.
Kein Geld
Für das kommende Jahr hofft Duschlbaur, dass man wieder mehr Aktivitäten umsetzen kann. So war es für die Stadt heuer finanziell nicht möglich, die traditionelle Tiebeltaler-Aktion, bei der es bei einem Einkauf von zehn Talern einen gratis dazu gibt, durchzuführen.
Generell macht das Weihnachtsgeschäft im Durchschnitt 30 Prozent des Jahresumsatzes aus. Duschlbaur: "Das ist aber natürlich von Branche zu Branche verschieden."











