Kälte sorgt für Probleme
Dauereinsatz für die Pannendienste im Bezirk. Aufgrund der Kälte bleiben viele Autos liegen. Wartezeiten von bis zu eineinhalb Stunden.

Foto © KLZ/Koscher
Minus 18 Grad hatte es am Montag in der Früh in der Stadt Feldkirchen. Sogar die Parkscheinautomaten konnten dieser Kälte nicht standhalten und gaben ihren Geist auf. Das gleiche Schicksal ereilte auch zahlreiche Fahrzeuge. Die Mitarbeiter der Pannendienste von ÖAMTC und Arbö in Feldkirchen waren daher ununterbrochen im Einsatz, um die Autos wieder flott zu bekommen.
"Es ist extrem viel los und Stress pur. So kalt war es selten. Der Grund für die Einsätze sind hauptsächlich die Batterien", sagt Günther Rasch vom Arbö. Er wurde gestern auch von Autofahrern gerufen, bei deren Fahrzeugen der Diesel eingefroren war. Schon lange nicht mehr so viel los wie am gestrigen Tag war auch beim ÖAMTC in der Tiebelstadt. Mit drei Einsatzfahrzeugen waren die Mitarbeiter bereits ab 6 Uhr in der Früh unterwegs. "Bei 70 Prozent war die Batterie das Problem, gefolgt von Autos mit eingefrorenem Diesel und zu wenig Frostschutzmittel", sagt Friedrich Ebner, Stützpunktleiter in Feldkirchen.
Rechtzeitiger Wintercheck
Seit Sonntag verzeichneten Ebner und seine Mitarbeiter rund 300 Einsätze im Bezirk, ungefähr 100 kamen gestern im Laufe des Tages noch dazu. Dabei wurden auch noch Autofahrer mit Sommerreifen erwischt. "Viele haben aus Sorge, dass eine Reparatur dazukommt, keinen kostenlosen Wintercheck bei uns gemacht. Ich appelliere daher an alle, diesen rechtzeitig zu machen", sagt Ebner, der am Montag bei einer Wartezeit von bis zu eineinhalb Stunden auch um die Geduld seiner Kunden bat.












