Im Stift Ossiach wurde der Maecenas-Preis verliehen
Maecenas-Preis-Verleihung in Ossiach. Kelag und Thermenresort Warmbad Villach bekamen die Hauptpreise.

Foto © EinhauerBrigitte Kössner, Eleonore Lukeschitz, Oskar Seidler und Harald Kogler
Unter den außergewöhnlichen Exponaten im Gmündner Pankratium, viele davon interaktiv, ist auch eine "Harfe mit Dopplereffekt." Man staunt - und das "Haus des Staunens - Pankratium Gmünd" bekam auch einen Maecenas- Anerkennungspreis. Manfred Tischitz, der ebendort eine musikalisch-naturwissenschaftlich-sinnliche Erlebniswelt geschaffen hat, freute sich mit dem Sponsor, Steuerberater Armin Wabnig.
Wie schon in Wien für ganz Österreich wurde heuer wieder der undotierte "Maecenas"-Kunstsponsoring-Preis in Kärnten vergeben, der feierliche Rahmen war diesmal die Carinthische Musikakademie in Ossiach. 200 Projekte waren eingereicht worden, und die Jury unter dem Vorsitz des Kunst- und Medientheoretikers Richard Kriesche "hätte gerne alle ausgezeichnet", so durchgehend hoch war die Qualität der Einreichungen. Mit Kunstsponsoring manövriere sich eine Firma "in eine andere Welt", der Gewinn an dieser Förderung sei ein wechselseitiger.
Die Band "Carinthian Rocks" unter Karl Unterkofler (Bezirksmusikschule Spittal/Drau) spielte zünftig auf, Ute Pichler moderierte. In zwei Kategorien wurden jeweils ein Haupt- und zwei Anerkennungspreise vergeben. Ein Hauptpreis ging an das Thermenresort Warmbad Villach, wo man Hotel und Galerie miteinander verbindet. Der zweite Hauptpreis für nachhaltiges Sponsoring ging an die Kelag, die neun große Projekte in Kärnten, darunter das Landesmuseum und das Robert-Musil-Literaturmuseum längerfristig fördert.
Harald Kogler, Kelag-Vertriebsvorstand, nahm den von der ebenfalls anwesenden Künstlerin Birgit Bachmann gestalteten Preis entgegen. "Unser Herz sind die Kraftwerke, und wir sind verpflichtet, auch im kulturellen Bereich Spuren zu hinterlassen", betonte Kogler. Für das Thermenresort traten die für Kultur und Ambiente zuständige Kunsthistorikerin Eleonore Lukeschitz und der Geschäftsführer Oskar Seidler auf.
Vergeben wird der Preis, von dem mancher am Buffet klagte, man "hätte lieber Geld statt der Ehrung", vom unabhängigen Wirtschaftskomitee "Initiativen Wirtschaft für Kunst", vertreten durch IWK-Geschäftsführerin Brigitte Kössner-Skoff. Weitere Anerkennungspreise bekamen die Firma Gojer, welche die Eisenkappler Galerie Vorspann fördert, die Treibacher Industrie AG für "Kunst im Werk" und die Volksbank für den Volksbank-Kunstpreis. Im Kurzfilm des ORF-Redakteurs Horst Ebner war auch dieses Unternehmen vorgestellt, Ebner sprach in Anlehnung an die Volksbank-Werbung von "V wie faszinierend" als Motto für deren Kunstförderung.











