Die Teufel lehrten der Stadt das Fürchten
Rund 350 Perchten aus 28 Gruppen machten gestern die Feldkirchner Innenstadt unsicher. Trotz strömendem Regen waren etwa 5000 Besucher beim Spektakel dabei.

Foto © KLZTeuflicher Umzug in Feldkirchen
Mit der Dunkelheit legten sich gestern auch gespenstisches Kettengerassel und teuflisches Treiben über die Tiebelstadt. Die Innenstadt war, wie jedes Jahr, Schauplatz des traditionellen Perchtenumzuges. Trotz strömendem Regen säumten an die 5000 Zuschauer die Straßen entlang der Route.
"Der Tross marschierte vom Rüsthaus über die 10.-Oktober-Straße und die Kirchgasse auf den Hauptplatz. Dort war das teuflische Treiben auch die ideale Umrahmung des Weihnachtsmarktes", sagt Erhard Blaßnig, der die Veranstaltung gemeinsam mit Andrea Pecile und Rudolf Tengg organisierte.
Moorteufel und Bartl
Bei der größten Veranstaltung dieser Art im Bezirk machten Gruppen aus ganz Mittelkärnten der Tiebelstadt ihre Aufwartung - unter anderem die Sirnitzer Bartl, die Perchtengruppe und der Perchten-Pass Feldkirchen sowie die Brauchtumsgruppe Ossiacher Tauern. Für Sicherheit entlang der Strecke sorgten unter anderen die Polizeibeamten Günther Steinwender und Christian Mösslacher.
Unter den Freunden des schaurigen Treibens gesehen: Unternehmerin Luise Mramor mit Sohn Manuel, Günther Steirer, Musiker des Falkert-Schilehrertrios, Reiterhof-Betreiber Hans Köck mit Tochter Birgit und Sohn Leon, Baumeister Robert Rauter mit Gattin Ines und den beiden Töchtern Lisa und Lena, Religionslehrer und Diakon Joachim Gsodam mit seinen Söhnen Gabriel und Thomas, die Bezirks-Frauenvorsitzende Inge Steiner mit Gatten Alois, die Unternehmerin Doris Zechner mit Sohn Moritz sowie der "Café 2000"-Gastwirt Hermann Mikula.












