Strandbäder im Bezirk gingen in dieser Saison nicht unter
Die Betreiber der Strandbäder im Bezirk Feldkirchen jubeln über ein Besucherplus von bis zu 20 Prozent. Hochsaison herrschte heuer aber auch bei den Einsatzkräften.

Foto © APTausende Besucher wagten heuer im Bezirk den Sprung ins kühle Nass
Seit Dienstag ist meteorologisch der Herbst eingekehrt. Trotz sommerlicher Temperaturen ist für Sonnenanbeter und Wasserratten das Badevergnügen vorbei. Positiv bilanzieren können die Bäderbetreiber des Bezirkes Feldkirchen am Ende der Saison. Denn vor allem Juli und August glänzten mit heißen Tagen.
"Bei uns am Goggausee fröhnten rund 10.000 Leuten dem Badespaß, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies auf das schöne Wetter und den Neubau des Bades", sagt Jürgen Perchtold Amtsleiter von Steuerberg. Im nächsten Jahr wird ein Beachvolleyballplatz gebaut. Ein Ein kräftiges Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Erlebnisbad Ossiacher See. Rund 46.000 waren im Bad, ein Plus von rund 20 Prozent. Auch am Urban See zieht man eine zufrieden stellende Bilanz. "Das Badevergnügen wurde aufgrund des schönen Wetters sogar um zwei Wochen verlängert. Wir haben fünf bis sechs Prozent mehr Einnahmen. Die genaue Endabrechnung fehlt jedoch noch", sagt Bürgermeister Dietmar Rauter.
Stärkster Badesommer
Den stärksten Badesommer der letzten zehn Jahre verzeichnet das Hobitsch Bad in Gnesau. "Wir hatten zehn bis 15 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr", sagt Besitzer Otmar Hobitsch. Im Schnitt 300 Gäste pro Tag fanden sich am Flatschacher See ein, ein Plus um fünf Prozent. Zehn Prozent mehr Gäste zogen im Gemeindebad Maltschach ihre Runden.
Im Strandbad Laggner in Steindorf am Ossiacher See war die letzte Juli-Woche vom Besuch her am stärksten, sonst ist die Bilanz gleich geblieben. Gegenüber dem Vorjahr gar nicht besser ist es für Karl Götzhaber vom Haidensee. "Der deutsche Gast hat ganz ausgelassen. Trotzdem war der August besser als der Juli und dieser besser als der Juni", sagt Götzhaber.
Wespenplage
Aber nicht nur die Betreiber der Strandbäder im Bezirk Feldkirchen sondern auch die Einsatzkräfte verzeichneten - aufgrund der Wespenplage - einen heißen Sommer. Meistens handelte es sich um allergische Reaktionen. Diese haben sich in den Sommermonaten Juli und August im Bezirk Feldkirchen sogar beinahe verfünffacht.
"In diesem Sommer gab es 38 Vorfälle. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur acht", sagt Melanie Reiter, Pressesprecherin des Roten Kreuzes Kärnten. Im gesamten Bundesland stieg die Zahl enorm an. 506 Vorfälle wurden im Sommer 2009 registriert, 117 waren es noch im Vorjahr. Ertrinkungsfälle hat es laut Reiter im Bezirk Feldkirchen im Sommer 2009 keine gegeben.










