Lösung im Schulbusstreit
Bus-Fahrplan von Feldkirchen nach St. Martin sorgt für Ärger. Strecke und Zeiten sind täglich unterschiedlich. Betreiber verspricht Besserung.
"I steh in der Kälte und wårt' auf an Bus, aber er kummt net". So ist es den Volksschülern auf der Strecke zwischen Feldkirchen und der Volksschule St. Martin in letzter Zeit des Öfteren ergangen. Seit dem Schulbeginn am vergangenen Montag war es auf dieser Strecke immer wieder zu Problemen gekommen.
"Meine Tochter hat bisher fast immer vergeblich auf den Bus gewartet. Ich musste sie jedesmal mit dem Auto in die Schule bringen", sagt Roman-Andreas Kril, einer der betroffenen Väter. Klaus Sekerka, Direktor der Volksschule St. Martin, kann den Ärger verstehen und bestätigt, dass eine Handvoll seiner Schüler von den Problemen auf dieser Strecke betroffen sind. Er geht aber davon aus, dass bis spätestens zum Ende der Woche alles reibungslos funktionieren wird: "Eine gewisse Einarbeitungszeit muss man dem Unternehmen, das diese Strecke zum ersten Mal fährt, zugestehen."
"Fahrplan adaptiert"
Das besagte neue Unternehmen ist die "Kärnten Bus GmbH". Laut dessen Geschäftsführer Martin Bacher habe man, um der Stadtgemeinde Kosten zu ersparen, zwei Busse auf einen zusammengelegt. Bei einer neuen Strecke sei, so Bacher, "die erste Woche immer ein bisschen problematisch". Bacher: "Wir haben am Montag den Fahrplan noch leicht adaptiert, ab jetzt sollte der Transport reibungslos funktionieren."










