"Undankbare" Feldkirchner Museumssaison
Feldkirchner Stadtmuseum verzeichnet heuer mit der Sonderausstellung "Zeichen der Ehre und des Dankes" zwei Drittel weniger an Besuchern.
Seit vergangenem Wochenende sind die Feldkirchner Museumstüren wieder geschlossen. Die diesjährige Saison mit der Sonderausstellung "Zeichen der Ehre und des Dankes" ist vorbei. Die Besucherbilanz fällt, im Vergleich zu den Vorjahren, eher mager aus.
Nur knapp über tausend Gäste konnten heuer von Ende Juni weg an den beiden Ausstellungsstandorten im Bamberger Amthof und im Missonihaus begrüßt werden. Im Vorjahr kratzte man noch an der 3000er-Marke. Museumsvereins-Obmann Gerhard Huber sieht dafür folgende Gründe: "Zum einen waren allgemein weniger Touristen in der Stadt. Andererseits war das schöne Wetter im August nicht gerade ,museumsfreundlich'. Wir sind deshalb mit diesem Ergebnis trotzdem zufrieden."
Kein Grund also, den Kopf hängen zu lassen. Im Gegenteil: Schon jetzt wird an der Sonderausstellung 2010 gearbeitet. Diese soll im Zeichen des Franzosenkaisers Napoleon stehen. Mit einer Karte wird man sich auf die Spuren Napoleons im Bezirk begeben können. Auch soll ab der kommenden Saison den Marionetten von Siegfried Wehrle endlich Platz im Museum eingeräumt werden. Weiter auf Eis gelegt sind unterdessen jene Pläne, wonach die Stadt das Missonihaus erwirbt, um dort die Ausstellungen künftig auf einen Standort zusammen zu ziehen. Dazu Vizebürgermeister, Kulturreferent Robert Schurian: "Die Stadtgemeinde hat dafür derzeit leider kein Geld."











