Ein Kirche als "Herberge" für Schach und Serenaden
Auf dem Platz vor der Michaeli-Kirche in der Feldkirchner Innenstadt wurde vor dem Krieg Schach gespielt.
Sie ist aus dem Feldkirchner Stadtbild kaum noch wegzudenken - die Michaelikirche in der Tiebelstädter Innenstadt. Der 35 Meter hohe Kirchturm, der 1833 von einem friulanischen Baumeister auf den gotischen Unterbau aufgestockt wurde, ist ein beliebtes Foto- und Malmotiv- wie auch die Postkarte links zeigt. Die Gasse, von der aus das Gotteshaus fotografiert wurde, ist heute als Amthofgasse bekannt. Das Haus links im Bild beherbergt heute das Touristikbüro der Stadt Feldkirchen. Zur Zeit der Aufnahme war es eine Behausung für Tischler.
Auf dem Kirchenplatz wurden noch in den 1950-er Jahren Serenadenkonzerte gespielt. Vor dem Krieg war das "Königsstechen", eine Art Schachspiel, beliebt. Anstelle der Spielmarkierung wurde 1994 das Bildmuster einer Waage als Hinweis auf den Seelenwäger St. Michael in das Bodenpflaster eingefügt. An die Westfront hat Peter de Cillia 1936 den Kirchenpatron Michael gemalt. Das Fresko wird derzeit renoviert.
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Die Michaeli-Kirche in der Feldkirchner Innenstadt - so wie sie früher aussahFoto © Privat












