Spiel, Sätze, Siege
Ein Kärntner gewann den Hauptpreis beim ersten "Armin-Kaufmann-Wettbewerb".

Foto © Waldner
Harte Arbeit will irgendwann belohnt werden. Darum hat sich Erwin Kropfitsch, Leiter der Internationalen Musikakademie Feldkirchen, heuer etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Wettbewerb soll den Musikern, die seit zwei Wochen den Feldkirchner Amthof zum Klingen bringen, etwas geben, worauf sie hinarbeiten können. So ging Freitagnachmittag der erste "Armin-Kaufmann-Wettbewerb 2009" über die Bühne, benannt nach jenem Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts, der eine Zeit lang in Feldkirchen verbrachte. Genauso wie übrigens auch dessen Neffe Dieter, ebenfalls Komponist.
Armin-Kaufmann-Preis vergeben
Die Absolvierung eines der Instrumentalkurse war die Voraussetzung für die Teilnahme, und so wetteiferten die Musiker der Gruppen Violine, Viola, Cello, Querflöte und (heuer erstmals) Saxophon um begehrte Siegestrophäen. Zusammengefasst in den beiden Kategorien "Streicher" und "Bläser" gab es jeweils drei Preise zu gewinnen (der erste dotiert mit 500 Euro). Außerdem wurde ein Armin-Kaufmann-Preis (gestiftet von der Tochter des 1980 verstorbenen Widmungsträgers) für die beste Interpretation eines kurzen Stückes des Komponisten vergeben.
Zu hören waren Werke quer durch die Musikgeschichte, von Bach bis Bartok. Besonders interessant: die verschiedenen Herangehensweisen der jungen Instrumentalisten an ein und dasselbe Kaufmann-Stück, das durch die vielen Varianten erst richtig lebendig wurde. Die achtköpfige Jury, bestehend aus den Dozenten der Musikakademie, entschied sich schließlich für die Japanerin Marie Yamanaka (Viola) und den Kärntner Saxophonisten Hans Peter Steiner als Gewinner der Hauptpreise, auch den Armin-Kaufmann-Preis teilten sich die beiden. Die Preisträger konnten gestern im Rahmen eines Schlusskonzertes ihre Stücke noch einmal öffentlich präsentieren. Ein schöner Abschluss für die diesjährige Musikakademie im Amthof.











