Schule soll ein neues "Kleid" erhalten
Feldkirchner Gemeinderat beschloss Sanierung von Volks- und Sonderschule. Die erste Bauphase kostet knapp 700.000 Euro. Der Startschuss fällt in den Sommerferien.

Foto © SchusserIn wenigen Monaten sollen Volks- und Sonderschule in neuem Glanz strahlen
Am Montagabend fand in Feldkirchen die zweite Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres statt. Auf der Tagesordnung standen - neben der Errichtung eines Motorrad-Prüfgeländes und dem Finanzierungsplan zur Restaurierung des Hauptplatzes - auch der Beschluss zur Sanierung von Volksschule 1 (VS1) und Sonderschule. Diese wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.
Fenster und Fassaden. Genau 657.000 Euro werden heuer in den Ferien verbaut. 131 Kinder der Volksschule und 18 Kinder der Sonderschule werden nach den Ferien in eine äußerlich sanierte Schule - erneuert werden sowohl Fenster und Fassaden - einziehen. Vom Umbau betroffen ist der neue Teil des Schulgebäudes, der 1972 bezogen wurde. "Die 1902 erbaute alte Volksschule bleibt, abgesehen von der Fenstersanierung, unverändert", sagt die VS-Direktorin Margot Stern. Im kommenden Jahr wird die Schule dann im Innenbereich saniert werden, Kostenschätzungen über dieses Vorhaben liegen noch nicht vor. An oberster Stelle der zweiten Phase steht die Neugestaltung des Turnsaales.
Nachmittagsbetreuung bleibt aufrecht. Die Nachmittagsbetreuung für 60 Kinder wird auch während der Bauarbeiten in den Ferien aufrecht bleiben. Die Volksschule führt derzeit sechs Klassen, 18 Lehrer sind dort beschäftigt. In der Sonderschule betreuen fünf Pädagogen 18 Kinder in Kleingruppen.
Saubere Energie gefordert. Bauherr bei der Sanierung wird die Finanzierungsgesellschaft (FIG) sein, sie ist eine hundertprozentige Tochter der Stadtgemeinde. "Die Stadt stellt laut Kostenschätzung für diese erste Bauphase maximal 657.000 Euro für die Bauarbeiten zur Verfügung", so Bürgermeister Robert Strießnig. Um diesen Weg gehen zu können, wurden die Gebäude von der Stadt Feldkirchen an die (FIG) übertragen, die Stadt mietet die Gebäude dann wieder zurück. Durch diese Konstruktion reduzieren sich die Baukosten um die Umsatzsteuer, die von der FIG steuerlich geltend gemacht werden kann.
Saubere Energieformen. Gemeinderätin Petra Krampl von den Grünen forderte anlässlich der Sanierungsarbeiten, die Volksschule für saubere Energieformen zu erschließen. Dieser Antrag wurde dem Bauausschuss weitergeleitet.











