Stadt Feldkirchen droht saftige Strafe
Bei Sanierungsarbeiten des Hauptplatzes wurde denkmalgeschützte Mariensäule ohne Genehmigung versetzt. Bundesdenkmalamt hat jetzt ein Verfahren eingeleitet.

Foto © SchusserDie Mariensäule wurde widerrechtlich an neuem Standort aufgestellt
Die Sanierungsarbeiten auf dem Feldkirchner Hauptplatz sind fast abgeschlossen. Mittlerweile kehren auch die historischen Elemente, die restauriert wurden, zurück. Wirbel gibt es jetzt wegen der Mariensäule. Diese wurde nicht an ihrem angestammten Platz, sondern auf der gegenüberliegenden Seite aufgestellt. Und das sei aufgrund des Denkmalschutzes nicht erlaubt.
Verfahren eingeleitet. Das Bundesdenkmalamt hat nun ein Verfahren gegen die Stadt eingeleitet. Landeskonservator Axel Hubmann ist verärgert: "Anscheinend reicht die Intelligenz nicht. Die Verantwortlichen wurden zwei Mal darauf hingewiesen." Nicht nur der neue Standort der Säule ist ihm ein Dorn im Auge, die Mariensäule ist zudem nicht mehr dem Platz zugewandt, sondern "blickt" in eine Häuserfront.
"Nur dreinreden". Der Stadt wird jetzt die Wiederherstellung der alten Situation aufgetragen. Mit welcher Strafe man rechnen muss, darüber kann Hubmann keine Auskunft geben, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Diesem sieht man von Seiten der Stadt aber gelassen entgegen. "Mich juckt das überhaupt nicht. Statt dass das Bundesdenkmalamt einmal irgendetwas mitfinanzieren würde, wird nur dreingeredet", sagt Vizebürgermeister Karl Lang. Die Säule sei umgestellt worden, um den unteren Teil des Platzes für Veranstaltungen nutzen zu können. Und das soll auch so bleiben.










