Nach all der Eleganz gab es Bonanza
Mit einem bejubelten Blockflötenkonzert ging das Pfingstfestival zu Ende.
Den Höhepunkt der Tage für Alte Musik aber bildete der Vorabend mit dem Sänger, Tänzer und Schauspieler Giuseppe De Vittorio aus Apulien, meisterhaft begleitet von seinem Landsmann Franco Pavan an der Theorbe, einem alten, vielsaitigen Lauteninstrument.
Tour d 'Horizon.
In einer musikalischen Tour d 'Horizon durchstreiften sie das Europa des 17. Jahrhunderts. De Vittorios Interpretation und das elegante Timbre seiner Stimme entfalteten die Essenz der frühen Barockmusik. Franco Pavan umwob zarte, lineare Melodien mit berückenden Klangkleidern. Ein einmaliges Konzert.
Schlussabend.
Anders der Schlussabend: Das junge Quartett "Volante" aus Karlsruhe wartete ein Programm auf, wie es von herkömmlichen CDs bekannt ist und spielte sich rasant von Vivaldi bis Telemann. Leider war dabei vom Geist der großen Meister wenig zu merken. Dafür klang das Surrogat von Barockmusik einmal nach "Bonanza", dann nach "Spiel mir das Lied vom Tod".











