Die Autokäufer stehen Schlange
Händler im Bezirk verzeichnen durch Schrottprämie Umsatzzuwächse von bis zu 20 Prozent.
Seit dem 1. April kann man sich beim Eintausch seines alten Wagens eine Abwrackprämie von 1500 Euro "abholen". Autohändler im Bezirk Feldkirchen verzeichnen durch diese Maßnahme ein deutliches Umsatzplus - von mitunter bis zu 20 Prozent.
Aufwand abgewälzt. "Wir haben bis jetzt dadurch rund 20 Prozent mehr Neuwagen verkauft", sagt Klaus Selinger, Verkäufer bei VW Retzer in Feldkirchen. Ebenfalls rund 20 Prozent mehr Neuwagen verkauft hat man beim Autohaus Opel Pirker in der Tiebelstadt. Zehn Wagen wurden dort seit dem 1. April verkauft, zehn weitere sind bereits im Vorlauf, das heißt, dass der Kaufvertrag abgeschlossen, das Fahrzeug aber noch nicht ausgeliefert wurde. "Der Zuspruch für diese Abwrackprämie ist zwar da, der gesamte Aufwand wird aber auf die Händler abgewälzt", sagt Konrad Salmina, Chef des Autohauses Pirker. Die Händler müssen, so Salmina, nämlich das Auto zum Verschrotten bringen sowie alle Formalitäten erledigen.
Günstige Kleinwagen. Angekurbelt wurde das Geschäft durch die Abwrackprämie auch in einigen anderen Autohäusern im Bezirk. Um knapp zehn Prozent mehr neue Fahrzeuge wurden beim Feldkirchner Autohaus Truppe an den Kunden gebracht, ebenfalls merklich mehr waren es beim Autohaus Stranig in Feldkirchen und bei VW Bacher in Patergassen. Der Großteil der gekauften Autos sind günstige Kleinwagen.
Kein Effekt. Bei Mazda Nusser in Feldkirchen hat man bis jetzt noch kein Auto mit dieser Prämie verkauft. Ebenso beim Renault-Autohaus Ronacher in Himmelberg. "Obwohl der Verkauf bei uns nicht schlecht geht, ist es durch diese Prämie nicht mehr geworden", sagt Judith Pöck vom Autohaus.











