Er lebt seit Jahren in den USA und in Kanada "auf der Straße"
Der Feldkirchner Gerhard Wadl arbeitet im Kundendienst für eine österreichische Firma und ist seit drei Jahren quer durch Amerika unterwegs.

Foto © APSeit drei Jahren ist Gerhard Wadl auf den amerikanischen Straßen zu Hause
Eine Wohnung oder ein Haus zu mieten, hätte für Gerhard Wadl (41) einfach keinen Sinn. Denn der gebürtige Feldkirchner arbeitet im Kundendienst für das österreichische Unternehmen "Knapp Logistik Automation" und ist deshalb ständig quer durch die USA und Kanada unterwegs.
Seit Jahren unterwegs. Vor drei Jahren ergab sich für ihn die Möglichkeit, nach Atlanta, wo "Knapp" einen Firmensitz hat, zu wechseln. "Ich hab mir gedacht, ich probier es einfach einmal", so der 41-Jährige. Zuvor war Wadl für das Unternehmen schon seit Jahren in ganz Europa unterwegs gewesen - von Russland bis Portugal.
Leben aus dem Koffer. In Amerika wurde ihm von der Firma ein Van zur Verfügung gestellt. Damit legt er locker abertausende Kilometer, beziehungsweise Meilen, in einem Jahr zurück. Wadl: "Längere Strecken fliege ich auch mit dem Flugzeug." Für kürzere Aufträge bei einem Kunden quartiert sich der gebürtige Feldkirchner in Hotels ein, dauert ein Auftrag länger, mietet er sich ein Apartment. Wadl: "Natürlich ist es am Anfang ungewöhnlich, dass man nicht so viele Sachen hat. Das Gewand wasche ich in den Unterkünften." Seine Freizeit nutzt er, um sich die unterschiedlichen Gegenden in Amerika anzuschauen. "Die Westküste gefällt mir besser als der Osten", so Wadl. Er denkt dabei unter anderem an Kalifornien oder Arizona: "Die Landschaft ist dort einfach schöner." Mit der Sprache hatte er eigentlich nie ein Problem, denn die Menschen sind sehr offen.
Besuche in Kärnten. Seine alte Heimat, die Familie und Freude besucht Wadl, je nachdem wie er Zeit hat, zwischen ein- und dreimal pro Jahr. Jetzt zu Ostern ist er wieder in Kärnten. Auch ein Besuch bei seiner Tochter in England ist geplant. Ansonsten verbringt der Auslandsfeldkirchner seinen Urlaub aber auch gerne in der Karibik oder der Dominikanischen Republik: "Das bietet sich für mich natürlich an, denn es ist nicht sehr weit dorthin." Ob er irgendwann einmal ganz zurückkehren wird, weiß er noch nicht. Eines ist aber sicher: "Feldkirchen wird immer meine Heimat bleiben."
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Zur Person
Gerhard Wadl (41), gebürtiger Feldkirchner, zog vor drei Jahren über den großen Teich in die USA, arbeitet dort für die Grazer Firma "Knapp Logistik Automation" (Atlanta) im Kundendienst, er ist in den USA und in Kanada unterwegs











