Keine Gemeinde ist mehr im Minus
2006 waren es drei, derzeit gibt es keine Abgangsgemeinde im Bezirk. Das soll auch so bleiben.
Kärntenweit gab es im Vorjahr zwölf Abgangsgemeinden, allein in Feldkirchens Nachbarbezirk St. Veit sind es derzeit drei. Eine Zahl, die auch dem Bezirk Feldkirchen aus der Vergangenheit bekannt vorkommt. Denn 2006 gab es hier ebenfalls noch drei Gemeinden, die auf die Hilfe des Landes angewiesen waren um Budgetlöcher zu stopfen - nämlich Steuerberg, St. Urban und Albeck.
Schwierige Lage. Die Prognosen für das Haushaltsjahr 2009 sind positiv. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage soll es keine Abgangsgemeinde im Bezirk geben. "Durch Einsparungen und durch die Zweitwohnsitzabgabe sind wir keine Abgangsgemeinde mehr", sagt Gottfried Bretis, Amtsleiter in Albeck. Ohne Ferienhäuser auf der Hochrindl, deren Besitzer hohe Abgaben zahlen müssen, würde es laut Bretis aber anders aussehen.
Prognose positiv. Auch in Steuerberg bilanziert man seit drei Jahren ausgeglichen. "Das kärntenweite Bedarfszuweisungsmodell verhalf zum ausgeglichenen Haushalt", sagt Amtsleiter Jürgen Pertchold. In St. Urban ist die Zauberformel seit drei Jahren ganz "simpel". "Ordentliches Management und sparsames Wirtschaften sind der Schlüssel", sagt Noch-Bürgermeister Hermann Huber. Auch wenn die Prognosen derzeit noch positiv stimmen, in Zukunft könnte die Situation wieder anders ausschauen. "Aufgrund des neuen Finanzausgleichsgesetzes und der allgemeinen Wirtschaftslage wird es schwerer", sagt Andreas Grässl von der Gemeinderevision des Landes.











