Auch ein Installateur kann alternativ sein
Spitzer aus Feldkirchen trotzt der Krise mit innovativen Produkten und Mitarbeiter-Motivation.
In der Krise gibt man sich gerne sparsam, umweltbewusst, wiewohl man nicht im Kalten sitzen will. Das nutzt einem innovativen Heizungsinstallateur wie dem Feldkirchner Unternehmen Spitzer.
Förderungen fehlen. Zwar gehen Badezimmer-, Gas- und Ölheizungs-Installationen zurück, und Fotovoltaik-Systeme bringen nicht die gewünschten Absatzzahlen, weil die Förderungen fehlen. Firmenchef Alois Spitzer jedoch kann das mit alternativen Heizsystemen mehr als kompensieren. Holz-, Pellets-, Hackgut-, Scheitgut-Heizungen und Wärmepumpen gehen ausgezeichnet, machen bereits 90 Prozent vom Heizungsumsatz aus.
Solartechnik.Demnächst, wenn die Heizsaison endet, wird mit der Montage begonnen. Daneben macht Spitzer auch mit Solartechnik gute Umsätze. "Wir werden unseren Umsatz von vier Millionen Euro heuer vermutlich halten können", glaubt Spitzer, der sogar investiert: 150.000 Euro steckt er heuer, im 26. Geschäftsjahr nach der Übernahme seines ehemaligen Lehrbetriebes, in einen Zubau, um die Schauräume zu vergrößern.
Motivation Aber auch hinter den Kulissen tut sich bei Spitzer einiges: Er unterhält gute Kontakte zu seinen Lieferanten aus der Industrie. Gerade testet das Unternehmen eine Industrie-Weltneuheit, die demnächst in Serie gehen soll - Details verrät der 59-jährige Firmenchef aber nicht. Wohl aber zum Motivationskonzept für seine 30 angestellten Mitarbeiter. Gerade hat er einen Gesundheits- und Fitness-Check organisiert - inklusive Koch- und Ernährungskurs - nach dem Motto: Die Jause eines Monteurs muss nicht immer die Wurstsemmel sein.











