Strießnig erklimmt direkt den Chefsessel
Eine Premiere gab es in der Stadt Feldkirchen: Erstmals muss dort ein Bürgermeister nicht in die Stichwahl. 57,02 Prozent für Ro-bert Strießnig (SPÖ).
Es ist das erste Mal, seit es die Bürgermeisterdirektwahl gibt, dass in der Stadt Feldkirchen ein Bürgermeister nicht in die Stichwahl muss", sagt Robert Strießnig (SPÖ). 57,02 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn. Strießnig startet somit in seine zweite Amtsperiode.
Zahlen. Entgegen dem Landestrend konnte er mit der SPÖ in der Tiebelstadt gegenüber 2003 auch 3,33 Prozent zulegen. Die Roten kommen so auf 43,39 Prozent und legen ein Mandat zu. "Das 15. haben wir sogar um nur sechs Stimmen verpasst", so Strießnig. Auch bei dieser Wahl wieder nicht für den Chefsessel gereicht hat es für ÖVP-Kandidat Martin Treffner. Er kam auf 28,61 Prozent der Stimmen. Die Volkspartei erreichte in der Tiebelstadt 24,55 Prozent (minus 0,93 Prozent) und hält ihre acht Mandate.
Strießnigs "Stärke" schiebt Treffner vor allem dem schwachen Abschneiden des BZÖ-Kandidaten Robert Schurian zu. Dieser kam lediglich auf 14,37 Prozent der Wählerstimmen. Auch verliert das BZÖ in der Stadt ein Mandat an die SPÖ und steht jetzt, wie die ÖVP, bei acht. Schurian zum Ergebnis: "Ich bin erst seit einem Jahr dabei und hatte viel weniger Zeit als die anderen, unsere Ideen zu präsentieren."
Die Grünen werden in der kommenden Legislaturperiode in der Stadt übrigens wieder mit einem Mandat im Gemeinderat vertreten sein. Nicht gereicht hat es für die FPÖ mit 2,55 Prozent der Stimmen.











