Drei Agsdorfer für ein Amt
Alle drei Bürgermeisterkandidaten St. Urbans kommen aus Agsdorf. Um den Chefsessel herrscht daher quasi "Nachbarschaftsstreit".

Foto © SteinmetzAuch das neue Gemeindeamt fällt in Hubers Amtszeit
Wer in diesen Tagen über den Dorfplatz von St. Urban geht, dem bietet sich ein ruhiges Bild. Hinter den politischen Kulissen geht es jedoch nicht so friedlich zu. Der Langzeitbürgermeister Hermann Huber (SPÖ) verteidigt sein Amt für eine weitere Periode. Seine Konkurrenten Peter Schellander (ÖVP) und Dietmar Rauter (BZÖ) wollen da ein Wort mitreden und die absolute Mehrheit der SPÖ im Gemeinderat brechen.
Sparen helfen. Schaffen will dies Schellander mit seinem Wahlprogramm: Der Hauptpunkt darin ist die Abschaffung der Bereitstellungsgebühren für Kanal, Wasser und Müll. "Bei einem normalen Einfamilienhaus erspart man sich dadurch rund 300 Euro pro Jahr", so Schellander.
Jugendforum gefordert. Rauter setzt in seinen Vorhaben auf Jung und Alt: Er fordert unter anderem die Installierung eines Jugendforums sowie den Ankauf von Pflegebetten, die an die St. Urbaner Bevölkerung vermietet werden sollen.
Noch viel zu tun. Seinen Platz verteidigen will der seit 25 Jahren amtierende Bürgermeister Hermann Huber. "Weil ich noch viel zu tun habe", erklärt er sein Antreten. Zu den noch zu erledigenden Aufgaben gehöre, so Huber, unter anderem der Weiterbau des Gewerbeparkes oder der Ausbau von Kindergarten, Volksschule und Kultursaal. Wenn er zurückblickt, kann er sich die Errichtung des Amtshauses, der Schule oder des Dorfplatzes auf die Fahne heften.










