Erfolgreiche Geschwister
Andrea und Alexander Payer konnten bei den Snowboard-Staatsmeisterschaften im Lachtal am Kreischberg vier Stockerlplätze erobern.
Zwei Bretter, vier Bewerbe, vier Medaillen: Diese erfolgreiche Bilanz können Andrea und Alexander Payer über das vergangene Wochenende ziehen. Bei den Österreichischen Snowboardmeisterschaften erkämpften die beiden insgesamt einen ersten und einen dritten Platz, sowie zwei zweite Plätze.
"Die Simonhöhe", klingt es, nach ihrem Lieblings-Schigebiet gefragt, fast unisono aus den Mündern von Andrea und Alexander Payer. Wobei "Schigebiet" den Nagel nicht ganz auf den Kopf trifft: Sowohl die Elfjährige Andrea als auch ihr 19-jähriger Bruder kurven die Pisten auf der Simonhöhe schon jeweils seit dem frühen Volksschulalter mit dem Snowboard hinunter.
"Die Schi sind für mich Spaß-Objekte, die ich mir immer wieder gerne einmal anschnalle", sagt Alexander schmunzelnd. Der frisch gebackene Jugend-Staatsmeister im Parallelslalom durfte sich heuer über einen besonderen Sprung auf seiner Snowboard-Karriereleiter freuen: Payer wurde in das ÖSV-Jugendnationalteam aufgenommen - ein Schritt, der für den Feldkirchner einige Veränderungen mit sich bringt. "Bis jetzt habe ich hauptsächlich in Kärnten trainiert, nun wird sich mein Trainingsmittelpunkt nach Tirol verlagern", so der 19-Jährige, der als Abwechslung zur Piste gerne einmal mit dem Freestyle-Brett durch den Tiefschnee die Hänge hinunterfegt.
Profis am Brett
Auch Andrea, die bei den Staatsmeisterschaften in der Steiermark jeweils einen zweiten Platz im Parallelslalom und Riesentorlauf in der Klasse "Schüler 1" erringen konnte, ist in Sachen Erfolg kein unbeschriebenes Blatt. Die Schülerin des BRG Feldkirchen ist in ihrer Altersklasse amtierende Kärntner Snowboardmeisterin in den Disziplinen Riesentorlauf und Slalom. Payer: "Meine Titel möchte ich bei den nächsten Kärntner Meisterschaften im März auf alle Fälle verteidigen." Kann sie die Form halten, dürfte dies kein Problem werden.















