Achtung, Natur
Im Bleistätter Moor entsteht derzeit ein Turm, von dem aus Interessierte die Flora und Fauna des Moores beobachten und bestaunen können. Weitere dieser Türme sowie auch die Ansiedelung von Wasserbüffeln und Eseln ist geplant. Ein wichtiger Schritt, um den Tourismus rund um den Ossiacher See anzukurbeln. Doch so innovativ dieser auch ist, wenn Menschen in den natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen eingreifen, ist Vorsicht und vor allem die nötige Sensibilität geboten. Denn auch nur kleine Veränderungen, und sei es nur die Ansiedelung eines "fremden" Tieres, hat für die Natur oft weitreichende Auswirkungen und ist nur mit großer Mühe wieder in Ordnung zu bringen.
Ein Beispiel dafür sollte das Moor an sich sein: Vor rund 80 Jahren beschlossen einige Landwirte, das Moor trockenzulegen und die Tiebel zu begradigen, um Äcker zu gewinnen. Und acht Jahrzehnte später muss man zur Flutung greifen, um die dadurch entstandenen Algen wieder aus dem See zu vertreiben.
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