Stimmung wie bei einem Neujahrskonzert
Eine Stimmung wie bei einem Neujahrskonzert Gelungene Premiere der Serenadenkonzerte.

Foto © APAFischer eröffnete 2008: "Viel Neues und viel Interessantes"
Innovative Ideen und neue Orte wirken für ein Festival sehr belebend. Deswegen beschreitet auch der Carinthische Sommer immer wieder neue Wege: Dieses Jahr ging man vor die Tore der Kirche und kreierte im Stiftshof unter freiem Himmel moderierte Serenadenkonzerte.
Walzer-Welt.
Eröffnet wurde dieses sommerliche "Neujahrskonzert" mit einer 100-jährigen Reise durch die Welt des Wiener Walzers: Vom kaum bekannten Michael Pamer bis zu den Walzerkönigen Josef Lanner ("Die Schönbrunner"), Johann Strauß ("Wo die Citronen blüh'n") sowie Carl Michael Ziehrer ("Hereinspaziert").
Vital. Trotz der recht heiklen Akustik des Hofes wurden die für das nur 14-köpfige "Kammerensemble Gustav Mahler" aus Klagenfurt unter Wolfgang Czeipek eigens arrangierten Werke schwungvoll, gut durchhörbar und recht vital musiziert. Mammutarbeit leistete dabei Orfej Simic, der als Konzertmeister bei jedem einzelnen Stück als vortrefflicher Solist brillierte.
Dick arrangiert. Dazu gab es auch einen etwas zu dick arrangierten Satz aus der Serenade in D-Dur op. 11 von Johannes Brahms sowie einen "Musikalischen Spaß" KV 522 ("Das Dorfmusikanten-Sextett") von Wolfgang Amadeus Mozart, bei dem auch bei einigen Musikern der Witz sprühte sowie einen Satz aus dem Nonett für Bläser und Streicher op. 31 von Louis Spohr.
Begeistert. Mit seiner sonoren Stimme erzählte Moderator Josef Nadrag viel, manchmal zu viel Wissenswertes. Als dann trotz des guten Wetters als Zugabe noch die Strauß Polka "Unter Donner und Blitz" erklang, zeigte sich das den Hof sehr gut füllende Publikum, darunter viele Urlauber restlos begeistert.











