"Ein Sprachrohr für die FH-Studierenden"
ÖH-Chef der FH, Maik Oneschkow im Kleine Zeitung-Interview.
Zum ersten Mal sind die Studierenden der Fachhochschule Kärnten bei der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) vertreten. Sie wurden von acht Studentenvertretern zum Vorsitzenden gewählt. Warum braucht die FH einen ÖH-Chef?
MAIK ONESCHKOW: Im Wintersemster 2006/07 gab es 429 Studienanfänger. 2007/08 inskribierten sich bereits 635 - das ist eine Steigerung von mehr als 48 Prozent. Die Studierenden brauchen ein Sprachrohr, das mit dem Rektor in Verbindung tritt und ihre Interessen nach innen und außen repräsentiert.
Für wie lange wurden Sie zum ÖH-Vorsitzenden ernannt?
ONESCHKOW: Ich werde jetzt mit vier Stellvertretern zwei Semester lang die FH-Studenten vertreten. Danach gibt es Neu-wahlen. Aber zuvor müssen wir in den Sommermonaten eine Satzung aufstellen, damit wir auch wirtschaften und die Gelder der Studenten zweckgebunden verwenden können. Ab Oktober geht dann die Arbeit für die Studierenden los.
Was planen Sie, für die Hochschüler zu bewirken?
ONESCHKOW: Primär möchte ich eine Handlungsfähigkeit der Studentenvertretung herstellen. Außerdem wollen wir das Angebot unserer Bibliotheken verbessern und eine bessere Vernetzung mit der Uni-Bibliothek bewirken. Denn Spittaler oder Villacher FHler müssen lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen. Vielleicht stellen wir einen Büchertransport zwischen den Standorten her. Die Kopierkosten müssten auch gesenkt werden. Das gastronomische Angebot an den FH-Standorten gilt es zu optimieren.










