Meister Kling Klong
Peter Töplitzer (34) ist in China ein begehrter Lehrer für große und kleine Musiker. Seit kurzem unterrichtet er regelmäßig in Peking.

Foto © Einhauer"Musik soll Spaß machen", so lautet Peter Töplitzers Motto. Dies kommt nun auch im Reich der Mitte gut an
Weil ich selber so kindisch bin, fällt es mir so leicht, mit Kindern stets auf Augenhöhe zu sein", sagt der Feldkirchner Peter Töplitzer. Die Welt des dreifachen Vaters ist ganz auf die kindliche Erlebniswelt ausgerichtet: Er etablierte mit seinem Team vom "Musikmobil" im Herbst 2007 das Lehramtsstudium für Elementare Musikpädagogik am Konservatorium Klagenfurt, für das schon 40 Studierende inskribiert sind.
"Ich möchte Musik ganzheitlich vermitteln", betont der 34-jährige Musiker. Nicht nur für Kinder, für Menschen jeden Alters sind die aus Musik und Bewegung bestehenden Elemente belebend, stimulierend und auch heilsam. So arbeiten seine Studenten auch in Altersheimen.
Die Keutschacher Germanistin Young Zhidong vom Kulturaustausch Österreich-China knüpfte für Töplitzer Kontakte mit Peking. Vor kurzem reiste er ins Reich der Mitte, um mit Kindergärtnerinnen und Musiklehrern zu musizieren. "Die Kinder sind so wie bei uns."
Meine Botschaft ist, dass Musik Spaß macht", betont der Pädagoge, der auch Cellolehrer ist. "Bei viel Technik und einem dicht gefüllten Übungsplan darf die Freude am Improvisieren nie verloren gehen". Und weil dies für chinesische Kinder ebenso gilt wie für alle anderen, schloss Töplitzer mit der Beijing Hope Road Education & Technology Group einen mehrjährigen Vertrag. Wenigstens zweimal im Jahr werden er und Kollegen nun nach Peking reisen, um mit Kindern und Lehrern zu musizieren und ihnen ein "Voice- and Ear-Training" mit Orff-Instrumenten zu bieten.
Die Begeisterung der Chinesen über Töplitzer ist grenzenlos. Dies zeigt auch ein langer Artikel über ihn, der unlängst in einem wöchentlich erscheinenden Kulturmagazin publiziert wurde, das in ganz China erhältlich ist.












