Bezirks- und Gemeindesuche
Lanner kaufte AvW-Villa
Nach dem Aenea in Sekirn und den Seevillen Belvedere in Maria Wörth nimmt Karin Lanner nun das dritte Wörthersee Projekt in Angriff. Auf Grund der Widmung gebe es nicht viel Spielraum für Bebauung. Ein wesentlicher Teil ist fremdfinanziert.

Foto © Gert EggenbergerSicherten sich die AvW-Villa in Krumpendorf: Karin und Nikolaus Lanner
Vor zwei Wochen meldeten die AvW-Masseverwalter Ernst Malleg und Gerhard Brandl: Der Verkauf der AvW-Villa ist fix. "Es gibt einen Interessenten, dessen Bonität vollkommen außer Zweifel steht." Jetzt ist auch das Geheimnis um die Identität des Investors geklärt: Die "L1 Verwaltungs- und Betriebs GmbH". Alleingesellschafterin: Karin Lanner, die mit dieser Firma bereits das "Hotel Aenea" in Sekirn und die "Seevillen Belvedere" in Maria Wörth erbaute.
Noch nicht rechtskräftig
Noch ist der Verkauf nicht rechtskräftig, erst muss das Konkursgericht zustimmen. Laut Nikolaus Lanner, Ehemann von Karin Lanner und zugleich jener Rechtsanwalt, der den Kauf betreut, "nur eine Formalität". Was man dann mit der Liegenschaft vorhabe, lässt er aber noch offen. "Detailplanungen werden erst zu Weihnachten zu erwarten sein." "Große Sprünge" seien auf dem 3255 Quadratmeter großen Areal allerdings nicht zu erwarten. "Wegen der Widmungen gibt es allerdings auch nicht viel Spielraum für die Bebauung", erklärt Nikolaus Lanner.
Fremdfinanzierung
Zur Finanzierung stellt Lanner fest, dass "ein wesentlicher Teil fremdfinanziert ist". Sicherheiten "in einem Rahmen von 15 bis 30 Prozent" wurden aber beigebracht - "etwa durch Bürgschaften." Dass er mit seiner Frau nun selbst die Nachfolge des gescheiterten Investors Wolfgang Auer-Welsbach als Bewohner der Seevilla antreten wolle, bestreitet Lanner milde lächelnd. "Ich wohne seit 20 Jahren in Klagenfurt. Da fühle ich mich wohl."
Erst im Juli musste Lanner das Scheitern eines anderen Immobilienprojekts bekannt geben. Der Plan auf dem Areal der Weisenhauskaserne Luxus-Appartments zu errichtet scheiterte an Anrainerprotesten, die das Verfahren in die Länge gezogen hätten.














