Alpen-Adria-UniversitätDrei Millionen Euro für neue Professur an der Uni Klagenfurt

Ziel ist es, neue Methoden in der Produktion zu erarbeiten und so das volle Potenzial der Industrie 4.0 nutzen zu können. Finanziert wird die Professur maßgeblich durch Stifter aus der Wirtschaft.

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Künstliche Intelligenz und Produktionsmanagement stehen im Brennpunkt einer neuen Stiftungsprofessur, die von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Technischen Universität Graz eingerichtet wird. Ziel ist es, neue Methoden in der Produktion zu erarbeiten und so das volle Potenzial der Industrie 4.0 nutzen zu können.

Am Freitag gaben Oliver Vitouch, Rektor der Uni Klagenfurt, sowie Vertreter der beteiligten Einrichtungen Details bekannt.

"Mehr als 50 Forscher werden daran beteiligt sein. Das ist eine beachtliche Kompetenz, auch international gesehen", sagt Dekan Gerhard Friedrich. Drei Millionen Euro stehen für die kommenden fünf Jahre zur Verfügung. Das Geld wird unter anderem dazu herangezogen, um wissenschaftliches Personal anzustellen.

Finanziert wird die Professur maßgeblich durch Stifter aus der Wirtschaft, darunter die Unternehmen cms electronics gmbh, Constantia Industries AG, FunderMaxGmbH, Hirsch Armbänder GmbH, incubed IT GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Isovolta AG, Kostwein Holding GmbH und die Privatstiftung Kärntner Sparkasse. Auch der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds KWF ist mit an Bord. "Die Unabhängigkeit der Forschung ist uns durch das Mindset der Wissenschaftler garantiert." Die Arbeiten seien so ausgerichtet, dass Ergebnisse international publiziert werden können.

Am Freitag lud die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zur Pressekonferenz
Am Freitag lud die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zur Pressekonferenz Foto © KLZ/Felsberger

Neben der Stiftungsprofessur Industrie 4.0 sollen in Zukunft weitere Professuren besetzt werden, etwa im Bereich "Künstliche Intelligenz, Semantische Systeme".

Was ist Industrie 4.0?

In der Industrie 4.0 wird die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt. Treibende Kraft ist die Digitalisierung.

Die Veränderungen, die intelligente Fabriken in der Industrie 4.0 mit sich bringen, sind genauso bahnbrechend wie Dampfmaschine, Fließband, Elektronik und IT. Deshalb nennt man diese Veränderung die vierte industrielle Revolution: Industrie 4.0.

 

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