Kärnten wähltWahlprogramm der FPÖ wäre auch Regierungsprogramm

Kärntner FPÖ präsentierte 60-seitiges Wahlprogramm. Arbeitsplätze, Sicherheit und Standortpolitik als Schwerpunkte. Sonderlandtag soll "zur Nagelprobe" für die SPÖ werden.

Wahlkampfmanager Angerer, Darmann und Leyroutz präsentierten das Wahlprogramm
Wahlkampfmanager Angerer, Darmann und Leyroutz präsentierten das Wahlprogramm © KLZ/Bergmann
 

Das FPÖ-Wahlprogramm für die Landtagswahl am 4. März sei aus den Gesprächen mit der Kärntner Bevölkerung heraus entstanden, sagte Spitzenkandidat Gernot Darmann Donnerstag bei der Präsentation. Auf 60 Seiten und in 15 Kapiteln geht es um Arbeitsplätze, Standort- und Wirtschaftspolitik, Bildung (keine Schulschließung, eine neue Pflege-Lehre), Sicherheit (mehr Polizisten), Grenzschutz und eine Rückholaktion für Kärntner. Das Programm wäre dann gleich auch das FPÖ-Regierungsprogramm.

Wahlziel der FPÖ ist es, "so stark zu werden, dass man nicht an freiheitlicher Politik vorbei kann", sagte Darmann. Die Ansage, dass er Landeshauptmann von Kärnten werden will, wie er es bei seiner Nominierung als Spitzenkandidat formuliert hat, kam erst auf Nachfragen der Journalisten.

Die Freiheitlichen schießen sich in erster Linie auf die SPÖ und deren linken Weg für Kärnten ein, auf den "Stillstand im Land". 

Jetzt fordert die FPÖ einen Sonderlandtag. Dort werden die Blauen Dringlichkeitsanträge zur kostenlosen Kinderbetreuung und zum Mietensenkungsprogramm einbringen und damit die SPÖ herausfordern. Denn Landeshauptmann Peter Kaiser und Stellvertreterin Gaby Schaunig haben das als Ziel für die nächste Periode formuliert. Darmann und FPÖ-Klubchef Christian Leyroutz machen klar, dass das bereits vor fünf Jahren Wahlkampfforderung der SPÖ gewesen sei "und dann fünf Jahre lang gebrochen wurde. Jetzt wird es wieder versprochen. Wenn es Kaiser und Schaunig ernst meinen, dann können sie es gleich jetzt im Landtag mitbeschließen", so Leyroutz. 

Kommentare (1)

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CuiBono
1
4
Lesenswert?

Ja sicher - superwählbar

sind die Vertreter dieser bzw. die Bewegung, die auf Kärnten aufpasst, die part-of-the-gamer, die aus dem Landtag Hinaushumpler, die Intriganten, die von eigenen Gnaden Steuergeldscheinchen Verteiler, die Milliönchenverschieber, die Dealmaker, die dieses Bundesland vollkommen Devastierer, die "Kindes- und Jörgl-selig Wegleger", die von ihren einstigen Taten nix mehr wissen wollen, und und und...

Das EINZIGE, was man von denen lernen kann, ist, wie man Politik NICHT macht.

Aber es wird sicher wieder eine erkleckliche Anzahl an lernresistenten, realitätsfernen oder sonstwie seltsamen Mitbürgern geben, die diesen Haufen wählen wird.

Karnt'n is lei ans.
Servus, srecno, ciao

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