Klagenfurt, St. AndräWindpark Koralpe: Keine UVP notwendig

Am Dienstag wird in der Regierung über die acht Windräder debattiert, die auf der Koralpe aufgestellt werden sollen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist nicht notwendig, mit Einsprüchen wird gerechnet.

Acht Windräder sollen auf der Koralpe aufgestellt werden © KLZ/Beate Pichler
 

In der morgigen Regierungssitzung wird ein Thema der „Windpark Koralpe“ sein. Und es wird beschlossen werden, dass für die acht Windräder, die dort aufgestellt werden sollen, keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist, sagt Fabian Rauber, Sprecher von Energie- und Umweltreferent Rolf Holub.

Die Projektwerber, allen voran Dominik Habsburg-Lothringen, könnten sich also darüber freuen, dass sie ihrem Ziel deutlich näher gekommen sind. Tatsächlich kann aber davon ausgegangen werden, dass Einsprüche kommen, meint Rauber. Bezüglich des Vogelzugs hätte es schon einmal kritische Stellungnahmen gegeben. Und auch Habsburg-Lothringen geht davon aus, dass der Kärntner Naturschutzbeirat berufen wird. Was wieder alle Beteiligten zum Bundesverwaltungsgericht führt.

Für den Projektwerber nichts Neues. Er hat 2003 mit den Planungen für den Windpark begonnen. Weil sich die Verfahren, Beschwerden und Einsprüche aber bereits über mehrere Jahre ziehen, mussten immer wieder Projekt-Anpassungen vorgenommen werden. „Ich halte es für ein gutes Projekt und werde weiterhin daran festhalten, auch wenn es noch länger dauert“, sagt Habsburg-Lothringen. Und das dürfte auch der Fall sein. „Denn jetzt folgt eine Reihe von Feststellungsverfahren“, erklärt Rauber.

Das Projekt von Habsburg-Lothringen ist aber nicht das einzige, welches sich in Kärnten seit Jahren in der Warteschleife befindet. Insgesamt sind es knapp 40 Windräder. Und der vom Kärntner Landtag beschlossene Energiemasterplan sieht vor, dass bis 2025 mehr als 50 Windräder stehen. Angesichts des aktuellen Standes wohl ein unerreichbares Ziel.

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Danke für Ihr Verständnis.

wjs13
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Lesenswert?

Kopfschüttel

für jeden Misthaufen benötigt man eine UVP aber für die hässlichen, die Umwelt zerstörenden, vogel- und fledermausmordenden Moster wird keine benötigt.
Und dies nur weil der Chef der Windradlobby Holub, Grün ist bei dem absolut nichts mehr, dahinter steht.
Und der Strom wird wegen der orbitanten Förderungen wieder teurer.
Am 15.10. fliegen sie aus dem Parlament und zur Landtagswahl aus dem Landtag, dann darf er wieder echter Clown sein, denn in der Politik ist er nur Horror Clown.

Antworten

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