Berg im Drautal, LienzKritik an Demonstration auf der B 100

Wirtschaftskammer Spittal äußert sich gegen die für Mittwoch geplante Sperre auf der Drautal Straße. Auch Osttiroler Schützen werden nicht aufmarschieren.

Drautaler Politiker protestieren für einen raschen Ausbau der B 100 © Helmut Stöflin
 

Von 10 bis 11 Uhr wird die B 100 auf Höhe der Kirche St. Athanas bei Berg im Drautal am Mittwoch, 13. September, gesperrt. Es ist eine Protestaktion der Drautaler Bürgermeister für einen raschen Ausbau der Drautal Straße.

"Die Wirtschaftskammer unterstützt seit Langem einen leistungsgerechten Ausbau der B 100 im Oberen Drautal. Moderne Straßen sind für eine leistungsfähige Wirtschaft Grundvoraussetzung“, schreibt die Wirtschaftskammer Spittal in einer Aussendung. Aber: „Für die hier von der Politik gewählte Vorgangsweise einer Straßenblockade besteht unsererseits kein Verständnis. Blockaden von Verkehrswegen mit entsprechenden Nachteilen für die Wirtschaft werden von uns als politisches Durchsetzungsmittel für nicht geeignet bezeichnet.“ Straßensperren würden bei Betrieben nicht kalkulierbare Kosten verursachen, bei deren Bezahlung sie dann von der Politik alleingelassen würden.

Keine Schützen dabei

„Ich glaube nicht, dass da Schützen mitgehen“. Josef Außersteiner, Kommandant des Schützenviertels Osttirol, bezog seine Aussage auf Ankündigungen, dass der Osttiroler Landtagsabgeordnete Hermann Kuenz (ÖVP) zur Demo für einen Ausbau der B 100 Schützen mitbringen werde. Außersteiner: „Eine solche Teilnahme müsste bei mir gemeldet werden. Niemand hat aber mit mir Kontakt aufgenommen. Ich bin auch dagegen, dass Osttiroler Schützen da auftreten. Auf die Straße gehen wir nicht“. 

Der Berger Bürgermeister, Ferdinand Hueter, war es, der verkündete, dass Kuenz sein Kommen zugesagt habe und Schützen mitbringen werde. Kuenz dementiert. „Das wurde mir in den Mund gelegt und ich habe auch keine Schützen kontaktiert“. Es sei deren Entscheidung, bei der Demo dabei zu sein. „Es würde mich aber freuen, wenn ein paar kommen würden, wo sich die Schützen den Dienst an der Heimat auf die Fahnen heften“.

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