Heiligenblut"War überfordert": Landwirt hatte tote und abgemagerte Rinder im Stall

35-Jähriger gab zu, die Tiere über den Winter vernachlässigt und nicht ausreichend gefüttert zu haben. Jetzt will er den Betrieb aufgeben.

Diese Rinder haben es eindeutig besser als die Tiere im Todesstall von Heiligenblut
Diese Rinder haben es eindeutig besser als die Tiere im Todesstall von Heiligenblut © Fotolia
 

Donnerstag gegen 17.30 Uhr wurden von Polizisten in Heiligenblut nach der Anzeige eines Tierarztes im Stall eines Landwirtes zwei tote und elf völlig abgemagerte Rinder entdeckt. Der 35-Jährige gab zu, die Tiere über den Winter vernachlässigt und nicht ausreichend gefüttert zu haben. Von den verendeten Rindern habe er gewusst.

Der Landwirt war mit der Rinderhaltung offensichtlich überfordert und wird den Betrieb der Landwirtschaft einstellen. Die noch lebenden Tiere wurden an einen Viehhändler übergeben, die verendeten der Tierkadaverentsorgung zugeführt.

Keine Seuchengefahr

Laut Auskunft des Tierarztes besteht keine Seuchengefahr.
Nach Abschluss der Erhebungen wird der Landwirt der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt.