Wirtschaft

Klagenfurter Designer entwirft und produziert Lampen für Starbucks in Mexiko

David Pompa entwirft in seinem Studio in Klagenfurt Lampen, Gläser und vieles mehr. Seit dem Vorjahr produziert er in Mexiko. Die Ketten Starbucks und Sheraton zählen dort zu den Kunden.

David Pompa entwirft seine Produkte in Klagenfurt und produziert in Mexiko © (c) Arturo_Limon
 

Lampen, Gläser, Stühle und Messestände tragen bereits die Handschrift des jungen Klagenfurter Designers David Pompa Alarcón. Auftragsdesign für Kunden - darauf hat er sich in den vergangenen Jahren konzentriert. Logos, Verpackungen und mehr sind in seinem Studio in Klagenfurt entworfen worden. Der größte Kunde in Österreich ist die in St. Jakob im Rosental angesiedelte Firma Globo, die sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Wohnraumbeleuchtung spezialisiert hat.

2014 ist Pompa einen Schritt weiter gegangen: „Ich wollte nicht mehr nur Auftragsarbeit machen, sondern zusätzlich auch eigene Produkte entwickeln und auf den Markt bringen.“ Gelungen ist ihm das mit seiner zweiten in Mexiko-Stadt angesiedelten Firma. Entworfen werden die Objekte, bei welchen es sich im weitesten Sinn um Kunsthandwerk handle, in Klagenfurt. Die insgesamt zehn Mitarbeiter in Mexiko übernehmen die Fertigung. „Wir bauen eine High-End-Designmarke auf. Von Mexiko aus gehen die Produkte in die ganze Welt“, erzählt Pompa, dessen Vater Mexikaner ist.

Einer der größeren Kunden in Mexiko ist Starbucks. „Die Kette eröffnet dort rund 50 Filialen pro Jahr und wir liefern die Lampen“, sagt Pompa. Ein weiterer Großkunde in Mexiko seien die Sheraton-Hotels. Und es bestehe die Hoffnung, künftig auch in anderen Ländern Hotels der Kette mit Lampen ausstatten zu können. Die Technik für die Lampen kommt von Globo.

Designmesse in Paris

„Mexiko ist ein riesiger Markt mit dem Vorteil der Nähe zu den USA“, so der Designer. Es gibt bereits Ausstellungsräume in Miami und Los Angeles. „Auch die großen Ketten in den USA wollen zunehmend Individualität. Und wir können 1000 Lampen liefern, oder wenn gewünscht nur zehn.“ 200 Produkte hat der Designer im Sortiment. Und jetzt soll auch der europäische Markt erobert werden. Ende Jänner stellt Pompa auf der Designmesse in Paris aus: „Es ist quasi der Startschuss in Europa.“ Das große Ziel von Pompa: Ausstellungsräume in Rom, Mailand oder London. „Wichtig ist es, sich zu unterscheiden. Das tun wir. Und deshalb wurden wir auch nach Paris eingeladen“, ist der junge Designer überzeugt.

Astrid Jäger

Kommentare (1)

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polesnik
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1
Lesenswert?

Starbucks .........http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/eu-kommission

http://www.kleinezeitung.at/s/chronik/international/4601044/0004-Prozent-der-Bevolkerung_Ultrareiche-werden-immer-reicher

Die Praxis der Steuervermeidung ist zuletzt verstärkt in den politischen Fokus gerückt. Vergangene Woche hatte ein internationales Journalisten-Netzwerk enthüllt, dass Luxemburg internationalen Konzernen mit Sondervereinbarungen jahrelang den roten Teppich ausgerollt hatte. Dadurch sollen rund 340 Unternehmen Steuern in Milliardenhöhe gespart haben. Wegen der Affäre wurden Vorwürfe gegen den neuen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhoben. Er war fast zwei Jahrzehnte Finanzminister .......

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