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Musikschulwesen soll Teil der Landesverwaltung werden

Der Kärntner Kulturreferent Harald Dobernig (FPK) plant, das Musikschulwesen komplett in die Landesverwaltung einzugliedern.

© KLZ/Traussnig
 

Eine neu zu schaffende Unterabteilung soll sich ab September um die 23 Musikschulen mit derzeit 17.500 Schülern und 489 Lehrern sowie das Landeskonservatorium kümmern, erklärte Dobernig am Samstag vor Journalisten. Er werde nach der Gesetzeswerdung "zu Hundert Prozent verantwortlich sein".

Umgesetzt werden soll der Plan über ein neues Musikschulgesetz, das nach dem Grünen Licht der Landesregierung mit FPK- und ÖVP-Stimmen im Landtag in Kraft treten soll. Die slowenische Musikschule in Kärnten bleibe laut dem geplantermaßen künftigen Unterabteilungsleiter Gernot Ogris als selbstständiger Verein "unberührt".

Anno 2010 hatte das Land aus Kostengründen 500 Unterrichtsstunden an seinen Musikschulen gekürzt. Derzeit werden auch keine neuen Musikschüler aufgenommen, was sich mit dem Schuljahr 2012/2013 wieder ändern soll. Derzeit investiere das Land laut Dobernig jährlich rund 27 Mio. Euro in die Musikausbildung des Nachwuchses bzw. der Konservatoriumsstudenten, Kürzungen seien nicht geplant.

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