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Kärnten verstärkt grenzüberschreitende Kooperationen
Vier Regionen, ein Bürositz in Brüssel: Kärnten, Istrien, Friaul-Julisch Venetien und als jüngster Partner der Kanton Sarajevo in Bosnien haben am Dienstag ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefeiert.

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Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) erklärte dabei, in der Region habe es lange Zeit ein "Nebeneinander" gegeben: "Die Zukunft heißt 'füreinander', das ist die Botschaft des Tages."
Das Büro der benachbarten Regionen in Brüssel besteht fünf Jahren. "Das ist ein Jubiläum mit konkreten Ergebnissen", verwies Dörfler darauf, dass nun auch mit dem Kanton Sarajevo ein Kooperationsvertrag geschlossen wird.
Ivan Jakovcic, Präsident der Region Istrien, erhofft sich vom bevorstehenden EU-Beitritt Kroatiens (1. Juli 2013), dass sich dadurch weitere Türen öffnen. Die Feier der Zusammenarbeit habe weit mehr als einen rein symbolischen Charakter, letztendlich gehe es um Kosten, meinte Renzo Tondo, Präsident von Friaul-Julisch Venetien. So verwenden die vier Regionen den Stützpunkt in Brüssel gemeinsam: "Das sind Synergien, die lassen sich nicht leugnen." "Gewinner" der Kooperationen sei durch die gemeinsam ins Leben gerufene Projekte jedenfalls die Wirtschaft, so Tondo.
Die Projekte umfassen beispielsweise die Bereiche Infrastruktur, Tourismus, Kultur oder Bildung. Ein gemeinsames Umweltprojekt gegen Luftverschmutzung gibt es etwa in Zusammenarbeit von Kärnten und Sarajevo.


















