Bezirks- und Gemeindesuche
Landesrat will Kampf gegen zu viel Slowenisch
Radikale Ansagen des Landesrates bei Abwehrkämpferbund-Gedenken. "Man hat bereits den Eindruck, dass in Kärnten mehr Slowenen als richtige Kärntner leben", ließ Landesrat Dobernig aufhorchen. Von Andrea Bergmann.
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Zum Kämpfen rief am Samstag mit radikalen Ansagen Landesrat Harald Dobernig (FPK) beim Festkonzert des Kärntner Abwehrkämpferbundes (KAB) anlässlich des 10. Oktobers auf. "Wir müssen uns stärker artikulieren, müssen kämpfen, gemeinsam Leserbriefe schreiben, sonst glaubt man, dass es in Kärnten nur noch die slowenische Vertretung gibt", rief er in den schütter besetzten Konzerthaussaal. "Man hat bereits den Eindruck, dass in Kärnten mehr Slowenen als richtige Kärntner leben", ließ Dobernig mit einer eigenwilligen Differenzierung aufhorchen. Die stieß er sogar bei manchen im Publikum auf Kopfschütteln. "Kärnten ist nicht zweisprachig", rief Dobernig. Ihn stören die Diskussionen "rund um Kärnten/Koro?ka auf Münzen, um die Hymne". Die Ortstafellösung bewertete er als "Einstiegsdroge", denn von slowenischer Seite gebe es noch "unzählige Forderungen. Jetzt muss aber ein Ende sein." KAB-Obmann Fritz Schretter wie der junge KAB-Vertreter Lukas Moser hielten am Vermächtnis des Abwehrkampfes fest. "Den 10. Oktober lassen wir uns von niemandem nehmen."




















