Bezirks- und Gemeindesuche
Kärntner Duden von A bis Z
Im Fasching unterhält er ganz Österreich und laut Umfragen soll er besonders "sexy" sein - die Rede ist vom Kärntner Dialekt. Doch was macht man eigentlich mit einer "Flözbiarn" und was ist ein "Pal"? In der heimischen Mundart kursieren viele Sprach-Schmankerln.

Foto © HASSLERTäglich erreichen Hannes Planton neue Vorschläge für seine Dialekt-Serie. Viele davon auch persönlich
Diese vor den Vorhang zu holen ist das Ziel der neuen Serie der Kleinen Zeitung in Kooperation mit Hirter Bier und ORF Kärnten."Als einzige Kärntner Privatbrauerei ist es uns ein Anliegen, die Tradition und den Dialekt in Erinnerung zu rufen. Jedes Tal, jede Region hat eigene Mundartwörter, die den Kärntnern näher gebracht werden sollen", sagt Caroline Kröpfl, Marketingleiterin von Hirter.
Kärntner Sprachwurzeln
Ausgesucht und erklärt werden die Ausdrücke von ORF-Moderator Carl Hannes Planton, der jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr auch in der TV-Sendung "Kärnten heute" sich der Kärntner Mundart widmet. Planton: "Wir wollen nicht nur die Wörter erklären, sondern auch ihre Herkunft."
Die Auflösung bzw. Erklärung des Mundartbegriffs ist jeden Mittwoch und Sonntag in der Kleinen Zeitung zu finden. Aus der Sammlung entsteht dann am Ende das Wörterbüchl "Kärntnerisch g'redt", der Kärntner Duden quasi. Dünn ausfallen wird dieses sicher nicht: "Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht neue Begriffe bekomme", sagt Planton, der sich seit seiner Kindheit mit dem Kärntner Dialekt beschäftigt. Er hat erfahren, wie tief dieser verwurzelt sein kann: "In einer Sendung ging es um den Begriff 'leapn', also trinken. Damals hat mich eine Frau angerufen und von ihrer Mutter erzählt, die ein Jahr lang kaum mehr am Leben teilgenommen hat. Bis sie das Wort im Radio hörte und wieder zu sprechen begann." Sowieso glaubt er an einen Trend: "Man sieht es bei Hubert von Goisern oder Andreas Gabalier: Mundart ist in Mode."




















