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"Ein neues Kärnten entsteht"
Begeisterungsstürme bei Uraufführung neuer Kärnten-Lieder in beiden Sprachen. Plattform "Unser Land"präsentierte Hymne "Kärnten-Koroška".
Quelle © Kleine.tv "Unser Land" präsentiert neue Hymne
Die, die sich viel erwartet hatten, wurden nicht enttäuscht. Es war ein Abend der Emotionen, ausgelöst durch Töne, die man tief im Inneren kannte, die aber ganz neu daherkamen. Einmal altvertraut melancholisch, fast lieblich, dann eigenwillig, schräg und avantgardistisch, über und unter Texte gelegt, die in beiden Landessprachen dem Kärntnerlied eine neue Dimension gaben.
18 Komponisten wurden beim Konzert "Unser Land singt neue Lieder" in der luftig-bunt dekorierten Klagenfurter Messehalle uraufgeführt. Frenetisch applaudiert wurde die von Günther Antesberger geschriebene Hymne "Heimat im Süden Kärnten-Koro?ka", stark, dynamisch, stolz und ins Ohr gehend, dargeboten von den Kammerchören Klagenfurt Wörthersee und Chorus Anonymus, den zweisprachigen Chören Danica und Gallus, sowie schnittpunktvokal. Hitverdächtig das verjazzte Südkärnten-Potpourri, sowie "Altes Land mit starken Wurzeln" von Hedi Preissegger und "Braucht mi kana mehr frågn" von Hellmuth Drewes nach einem Text von Otto Bünker, so herrlich schön traurig unter die Haut gehend. Eindringlich berührend die zweisprachige Moderation von Josef Nadrag.
"Ein neues Kärnten entsteht", freute sich Diplomat Valentin Inzko über die gigantische Stimmung. "Großartig", fehlten Kärntner Bildungswerk-Obmann Klaus Fillafer fast die Worte. Die Hymne sei "gewaltig und erhebend", man habe sich "gegenseitig durchdrungen". "Weiter so", schwärmte Volkskultur-Tausendsassa Richie di Bernardo von der Bereicherung der Chorszene durch das Miteinander. "Die Hymne ist ein Traum, sehr melodienreich". Militärkapellmeister Sigismund Seidl sah im Konzert "eine gesunde Sauerstoffspritze" für das friedliche Zusammenleben. Dass sich der "innerkärntner Kulturaustausch" ausdehnt wünscht Historiker Theodor Domej und ORF-Direktorin Karin Bernhard versprach eine CD-Produktion: "Es war sensationell, ganz toll, etwas Besonderes".



















