Bezirks- und Gemeindesuche
Keine Spur von "Sachsi" in der Drau
Während "Sachsi" bei den Kleine-Lesern für spaßige Diskussionen sorgt, bleibt das echte Drau-Krokodil weiterhin verschwunden. Fleischköder und spezielle Kameras zeigten noch keine Wirkung.

Foto © KK/PrivatIhr persönliches Krokodil haben Valerie und Katharina gefunden
Keine Spur gab es auch gestern von jenem Krokodil in der Drau bei Sachsenburg, das zwei Kinder vor wenigen Tagen entdeckt haben wollen. Experten wollen dem Tier - laut Reptilien-Fachfrau Helga Happ könnte es sich um ein junges Nil- oder um ein Afrikanisches Stumpfkrokodil handeln - am Wochenende Ruhe gönnen. Inzwischen wurden Kadaver von Hühnern im Uferbereich ausgelegt, wobei hier auch FPK-Chef Kurt Scheuch, der für diesen Flussbereich als Fischereiberechtigter zeichnet, persönlich mittat. Die Kadaver müssen allerdings noch ein wenig in der Hitze schmoren, um den Appetit des Krokodils zu erregen. Falls das Reptil sich inzwischen an Fischen gütlich tut - wie eines der Kinder beobachtete, hat es einen Fisch geschnappt -, könnte es eine Zeit lang dauern, bis es die Hühner verspeist. Am Montag will man noch einmal intensiv Ausschau halten. Auch eine Wildkamera wurde installiert und man hofft, dass das Tier wenigstens in die Fotofalle tappt.
Auf jeden Fall sorgt das vermeintliche Reptil in der Drau für spaßige Diskussionen an manchen Biertischen und hat einige Leser der Kleinen Zeitung zu lustigen Fotos animiert. Auch ein Name wurde gefunden. Die Bevölkerung nennt den Drau-Bewohner liebevoll "Sachsi".




















