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    Zuletzt aktualisiert: 14.08.2012 um 21:38 UhrKommentare

    "Befreiungsschlag so schnell wie möglich"

    In unserer Serie "Neustart für Kärnten" geben wir engagierten Kärntnerinnen und Kärntnern Gelegenheit, die Lage zu analysieren und Perspektiven für die Zukunft zu benennen.

    Foto © KK

    "Vertrauen in Standort wieder herstellen."
    Wir sind sehr stark im Export tätig. Wo man hinkommt, wird man darauf angesprochen, was für ein korruptes Land Kärnten ist. Und wenn man im Geschäftsleben tätig ist, muss man das auch noch verteidigen und herunterspielen. Ehrlich gesagt verliert man angesichts solcher Vorkommnisse aber zunehmend die Lust, Kärnten zu verteidigen. Es gehören auf jeden Fall Neuwahlen her. Und es müssten wirklich alle Gesichter ausgetauscht werden, damit sich in Zukunft vielleicht etwas verändert. So wie es jetzt läuft, überlegen es sich Firmen sicher drei Mal, ob sie sich in Kärnten ansiedeln wollen. Das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort müsste wiederhergestellt werden.
    Franz Janschitz, Janschitz GmbH, Althofen

    "Das ist wohl nur die Spitze des Eisberges."
    Es ist ein Drama. Jeder fragt nach, was in Kärnten los ist und was für einen Saufhaufen wir hier haben. Der Imageverlust für unser Bundesland ist groß und ebenso groß ist leider auch die Vermutung, dass das, was da jetzt ans Tageslicht gekommen ist, nur die Spitze des Eisberges war und noch mehr Leichen vergraben sind. Je schneller Neuwahlen durchgeführt werden, desto besser. Alles andere wäre in meinen Augen nur eine Problemverschleppung. Ich wüsste auch, was ich wählen würde. Für die Firma an sich ist der ganze Skandal auf politischer Ebene aber kein Problem. Unsere Partner arbeiten ja mit uns als Firma und nicht mit dem Land Kärnten.
    Robert Kanduth, Chef der Firma Greenonetec, St. Veit

    "Strukturen einsparen und vereinfachen."
    Was jetzt aufkommt, ist wohl nur die Spitze des Eisbergs - aber sicher kein Kärntner Spezifikum. In Wien oder Niederösterreich könnte man wohl ähnliche Skandale aufdecken. Die Landespolitik könnte ihr Ansehen aber heben - in dem man den Gestaltungsspielraum ausnützt. Die Steiermark macht es ja vor: Verwaltungsvereinfachungen und Einsparen von Strukturen. Man sollte mehr und günstige Betreuungsplätze für Kleinkinder schaffen, damit Frauen der Einstieg in den Beruf erleichtert wird. Was Neuwahlen bringen sollen, wenn wieder nur die alten Gesichter zur Wahl stehen, weiß ich nicht. Immerhin: Unsere Monteure können ohne Begleitschutz arbeiten.
    Markus Leeb, Geschäftsführer Leeb Balkone, Gnesau

    "Die jungen Leute fehlen im Land."
    Ich bin für ein Köpferollen. Nicht nur bei der FPK - Kurt Scheuch, der von sich selbst sagt, dass er jähzornig ist, hat damit nicht das Format zum Landeshauptmannstellvertreter - sondern auch bei der ÖVP und auch bei der SPÖ. Und dann: Kämpfen wir gegen das Abwandern der jungen und gut ausgebildeten Leute. Die fehlen der Wirtschaft als Facharbeiter und mir als Buchhändler fehlen sie als Leser. Machen wir eine ordentliche Einwanderungspolitik - nicht nur aus dem Gesichtspunkt der Menschlichkeit, auch aus ökonomischen Gründen. Es kann ja nicht sein, dass junge Menschen aus Osteuropa an unseren Unis studieren, aber dann hier nicht arbeiten dürfen.
    Helmut Zechner, Buchhändler, Klagenfurt

    "Befreiungsschlag ist absolut notwendig."
    Die Situation ist einfach nur traurig. Jedes Gespräch, das man innerhalb und außerhalb von Kärnten führt, dreht sich fast ausschließlich um dieses Thema. Der Imageverlust für unser Bundesland ist enorm - im In- und Ausland. Früher hatten wir ein gutes Image, vor allem in Wien. Man hat viel Positives mit Kärnten verbunden. Jetzt werden viele daran arbeiten müssen, das wieder aufzubauen. Und damit das möglich ist, sind Neuwahlen unumgänglich und sollten so schnell wie möglich über die Bühne gehen. Dieser Befreiungsschlag ist absolut notwendig. Jeder von den politischen Akteuren, der das nicht erkennt, ist mit Blindheit geschlagen.
    Herta Stockbauer, Vorstand BKS Bank, Klagenfurt

    "Es muss wieder etwas weitergehen in Kärnten."
    Es ist schon bald lächerlich, was da passiert. Und man hat das Gefühl, die Herrschaften glauben, sie können mit den Wählern einfach alles machen. Wenn man als Unternehmer in anderen Bundesländern unterwegs ist, muss man sich für Kärnten schon fast schämen. Als Kärntner finde ich das alles einfach nur peinlich. Und ich ärgere mich über mich selbst, dass man so etwas so lange zulässt und hoffe, dass die Kärntner bei Neuwahlen nicht nur zwischen Pest und Cholera wählen können. Es wäre toll, wenn endlich einmal jemand das Ruder übernehmen würde, der wirklich Ahnung hat. Wir müssen schauen, dass wieder etwas weitergeht in Kärnten.
    Christian Sattler, Gärtnerei Sattler, Völkermarkt

    "Kein Stillstand und eine Fluganbindung."
    Wichtig wäre jetzt, dass wieder Normalität einkehrt, damit kein Stillstand herrscht. Und wenn Neuwahlen Normalität bedeuten, dann bin ich für Neuwahlen. Die Situation am Wirtschaftsstandort Kärnten ist auch so schon schwierig, und wenn dann noch solche politischen Skandale dazukommen, trägt das zusätzlich zur Verunsicherung bei. Verschärft wird das Ganze in unserem Fall durch die fehlende Fluganbindung. Jedes andere Land ist leichter zu erreichen als Kärnten. Wir haben deshalb konkret schon einen Kunden verloren. Die Hoffnung wäre daher, dass künftig in puncto Fluganbindung etwas für die Kärntner Unternehmen getan wird.
    Erich Dörflinger, Chef von Flextronics, Althofen

    "Wir brauchen dringend Ansprechpartner."
    Es muss jetzt schnell etwas passieren. Am besten noch vor September. Das Schlimmste für den Wirtschaftsstandort wäre es, wenn über einen längeren Zeitraum Stillstand herrschen würde. Neuwahlen wären zu begrüßen, aber mit Leuten, auf die man sich verlassen kann. Und schließlich brauchen die Unternehmen ja so schnell wie möglich wieder Ansprechpartner, wenn es beispielsweise um Investitionen und dergleichen geht. Die Zuständigkeiten im Land müssen rasch geklärt werden, sonst wird es problematisch. Im Moment weiß man überhaupt nicht, was kommt und was man wählen soll. Es wäre wichtig, das Land wieder neu aufzustellen.
    Werner Kruschitz, Kruschitz GmbH, Völkermarkt

    "Katastrophe für den Wirtschaftsstandort."
    Für den Wirtschaftsstandort Kärnten ist das was da auf politischer Ebene passiert eine Katastrophe. Wir sind auch ohne solche Skandale schon das Schlusslicht in Österreich. Jeder unserer Geschäftspartner spricht uns auf die Ereignisse an und viele unserer Kunden aus dem Ausland machen sich auch lustig über die Ereignisse in Kärnten. Es ist traurig, was unsere Politiker hier abliefern. Jeder streitet alles ab. Zugegeben werden Dinge nur dann, wenn sie nicht mehr anders können. Neuwahlen sind notwendig. Aber wen wollen wir wählen? Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass sich viel ändern wird.
    Renate Sandhofer, Firma Gesa, Klagenfurt

    "Wenn jemand korrupt ist, muss er gehen."
    Wenn jemand korrupt ist, muss er gehen. So einfach ist das. Wo kommen wir hin, wenn jeder seine Position ausnutzt. Wenn sich die Parteien jetzt gegen Neuwahlen wehren, würde ich das den Wählern gegenüber jedenfalls nicht fair finden. Das Volk sollte entscheiden, wer an der Macht ist. Die politischen Sümpfe, die sich hier auftun, schaden dem Image Kärntens, das schon vorher nicht das beste war, auf jeden Fall enorm. Es wird immer schwieriger, zum Beispiel Wiener Freunde zu animieren, nach Kärnten zu kommen. Sie sagen, sie wollen dieses System nicht auch noch unterstützen.
    Robert Glock, Gastronom Techelsberg (Bad Saag) und Wien


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