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In Oberländer Schottergrube tobt der Krieg
"Der stille Berg" - Für den Film über Kampf und junge Liebe nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges liefert Osttirol die Kulisse für Frontszenen. Mit am Drehort: Jungstar William Moseley.
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In einer Schottergrube bei Mittewald herrscht Krieg. Junge Burschen verschanzen sich in Schützengräben. Die Schlacht ist blutig, die Dolomitenfront fordert ihre Opfer. Die Schottergrube ist fünf Tage lang Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Österreichern und Italienern, denn - sie ist Drehort der Frontszenen für den Film "Der stille Berg". In Südtirol und im Trentino surren dafür bereits seit Wochen die Kameras und auch Claudia Cardinale hatte dabei ihren Auftritt. Regie führt Ernst Gossner, mehrfach ausgezeichnet für seine Dokumentarfilme "Global Warning" und "South of Pico". Leinenpfoad, Lodenhose, Gamaschen und genagelte Schuhe: Möglichst authentisch ist die Soldatenuniform. Einer der Uniformträger ist der junge Brite William Moseley, der derzeit in Los Angeles lebt. Die "Chroniken von Narnia" machten ihn zum Leinwandhelden. In Osttirol ist er in den I. Weltkrieg verwickelt. "I am a mountainboy into a war", so Moseley. Er spielt im "Stillen Berg" die Hauptrolle, den jungen Tiroler Andreas "Anderl" Gruber, dessen Geliebte Italienerin ist.
Der Tod im Schützengraben
Moseley weiß erst jetzt, dass Südtirol einst Teil von Österreich war. Er hat sich mit der Geschichte auseinandergesetzt.
In Soldatenuniform am Set ist auch der Osttiroler Lucas Zolgar. Sein Part neben Moseley: "Ich spiele einen jungen Mann, dem der Krieg Spaß macht." Als Kriegseiferer stirbt er an der Front. Gossners Begründung für den Film: "Ich habe in Amerika, Irak oder Afghanistan erlebt, mit welchem Selbstverständnis eine Gesellschaft in den Krieg zieht, deshalb wollte ich darüber eine Geschichte erzählen." Aufzeigen will er aber auch, wie die Natur, in die der Mensch eindringt, zum größten Feind des Menschen wird: "An der Dolomitenfront sind mehr Menschen der Natur als den Waffen zum Opfer gefallen." Produzent Heinz Stussak beziffert die Produktionskosten mit 4,5 Millionen Euro: "Um dieses Geld ist der Film nur möglich, weil wir an Originalschauplätzen drehen", sagt er. 50.000 Euro davon zahlt Cine Tirol.
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daten & fakten
Filmgenre: Kriegs- und Familiendrama, das 2013 erstmals in den Kinos gezeigt werden soll.
Kosten: Laut Produzent Heinz Stussak 4,5 Millionen Euro
Produktion: Sigma Film, Vent Productions Inc.
Weltvertrieb: EastWest Filmdistribution, Verleih in Österreich: Constantin Film.




















