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Insolvenzschutz forderte 6,5 Millionen für Arbeitnehmer
Insgesamt 6,5 Millionen Euro forderte der Insolvenzschutzverband der AK für 726 Arbeitnehmer ein, deren Arbeitgeber in die Insolvenz geschlittert sind.

Foto © KLZ/Weichselbraun
729 Arbeitnehmer wurden vom Insolvenzschutzverband der Arbeiterkammer Kärnten im ersten Halbjahr des Jahres 2012 vertreten. Rund 6,5 Millionen Euro wurden eingefordert. Der Chef des AK-Insolvenzschutzverbandes begrüßt die sinkende Zahl von betroffenen Arbeitnehmern.
Für die von Konkursen betroffenen Arbeitnehmer sprang der Insolvenzschutzverband der Arbeiterkammer Kärnten auch in diesem Jahr in die Bresche. Im ersten Halbjahr waren insgesamt 729 Fälle zu verbuchen. Rund 6,5 Millionen wurden von den AK-Juristen eingefordert. Erfreulich ist für den Chef des AK-Insolvenzschutzverbandes, Werner Gansl, dass die Zahl deutlich zurückgegangen ist.
Ein Viertel weniger Betroffene
Waren es im Halbjahr 2011 noch 982 Erstanträge, die für Arbeitnehmer nach Firmenpleiten eingebracht wurden, so ist diese Zahl heuer um rund ein Viertel, genauer gesagt 25,7 Prozent, gesunken. "Im ersten Halbjahr 2011 haben wir nach Firmeninsolvenzen rund 8,25 Millionen Euro an offenen Löhnen und Gehältern einfordern müssen, im Vergleichszeitraum 2012 waren es 6,5 Millionen Euro. Unsere Vertretung für die Arbeitnehmer ist übrigens kostenlos", erklärt GANSL.
Anders als bei den Anträgen durch den Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen ist die Zahl der Firmenpleiten gestiegen. Im ersten Quartal des heurigen Jahres gab es 206 Firmenpleiten. Das entspricht einem Plus von rund drei Prozent. Die Privatinsolvenzen sind im ersten Halbjahr um 1,5 Prozent leicht zurückgegangen. Insgesamt waren es 337 Verfahren mit Schulden in Höhe von 42 Millionen Euro.****


















